Liebe Leser,

etliche Konzerttickets habe ich den letzten 20 Jahren gesammelt, viele davon banale Ausdrucke aus dem Ticketdrucker, einige limitierte Fantickets mit Bildern, meistens gekauft im Tabakladen um die Ecke, ab und zu natürlich auch bei Eventim & Co. Manches Clubkonzert kam auch ganz ohne Eintrittskarte aus, dennoch hat sich so schon eine annähernd vollständige persönliche Konzertchronologie eines größeren Teil meines Lebens ergeben. Wie so vieles im Bereich der Musik werden auch Tickets immer häufiger digital, was ja auch umgemein praktisch ist, und mittlerweile frage ich mich, ob mein antrainierter Ticket-Tick denn noch in diese Zeit passt. Ganz sicher hat auch kein Nachkomme von mir Lust, eines Tages meine Ticketsammlung zu übernehmen. Vielleicht ist es an der Zeit, mein Archiv einfach dem Papiermüll zu übergeben, ganz ohne Blick zurück. Und wenn dann doch einmal die Nostalgie sich meldet, gibt es ja noch immer das eine oder andere Konzertfoto. Womit wir dann bei einer zeitgenössischeren Konzertmanie wären, deren Sinn man ebenfalls mit Recht hinterfragen darf. Doch zur aktuellen Ausgabe:

Norbert setzt seine Kolumne "Mein Leben mit der CD" fort - diesmal dran: For Absent Friends. Außerdem hat er bei Anti-Flag, Creepshow und dem Homeless Gospel Choir eine Art anti-rassistischen Gottesdienst erlebt und berichtet im Detail.

Roland war intensiv unterwegs beim letzten Großen Concert des Gewandhausorchesters im Jahr 2019, der Monty-Python-Musical-Truppe Spamalot, der Triple Thrash Attack mit Space Chaser, Anti Peewee und BitchHammer und schließlich bei Trecker und White Dynamite.

Last but not least berichtet Stefan vom U.D.O.-Konzert im Augsburger Spectrum aus der aktuellen Steelfactory World Tour.

Damit bleibt mir nur noch, Euch viel Spaß beim Lesen der aktuellen Ausgabe zu wünschen!

Musikalische Grüße

Euer Linus