····· 40 Jahre Steamhammer – 40 Jahre Rockgeschichte  ····· Neues Solo-Album von David Gilmour im September ····· Evildead-Album wird mit einer ersten Single angekündigt ····· Alles ist =1 meinen Deep Purple auf ihrem kommenden Album ····· Sense of Fear, Heavy-Metal-Band aus Griechenland, veröffentlicht neue Single ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

sangit

where the thundergiants sleep


Info

Musikrichtung: Singer – Songwriter / Rock

VÖ: 15.04.2011

(R´N´D / Rough Trade)

Gesamtspielzeit: 49:52

Internet:

http://www.sangit-music.com

Sangit, oder auch als Björn Both und Sänger und Bassist von LSD (Late September Dogs) veröffentlicht mit Where the thundergiants sleep“ sin Solodebüt. Zwischen der Auflösung von LSD und diesem Album sind also fast 8 Jahre vergangen. Und so verwundert es auch nicht, das der Mann mit der intensiven Stimme nicht direkt an das zum Ende eher elektronisch ausgelegte Klangewand seiner Ex-Band anknüpft. Nein, er legt ganz im Gegenteil einim Singer und Songwritergenre verwurzeltes blitzsauberes Rock / Popalbum vor. Er bietet 12 instrumental ausgefeilte Stücke, die zwischen den Stilen, Rock, pop und auch Soul schwanken. Nimmt man als Beisoiel “What is Love?“, so startet dieses mit elektronischen Geräuschen, die dann von einer Steelgitarre abgelöst werden um einen wunderschönen Amerikanasong zu starten. Die Rhythmusgitarren treiben unbeirrt voran, während die Steelgitarre die Melodie und die Feinheiten gibt. Dazu der Gesang, der mich hier ein wenig an Stand Ridgeway erinnert und fertig ist ein toller Song.
Das Folgende “Thundergiants“ eröffnet ebenfalls mit diesen and die Dire Straits erinnernden Gitarren. Ein pumpender Bass und eine kreisende E-Gitarre erzeugen zusammen mit dem Gesang eine zunächst unheimliche Atmosphäre, die durch das Einsetzen der Keyboards dann wesentlich wärmer wird. Eingroßer Song, große Atmosphäre und großes, aber nicht pathetisches Gefühl. Und so reiht der Mann mit der markanten Stimme 12 tolle Songs, einer ausgefeilter als der nächste arrangiert, aneinander und hinterlässt den Hörer fasziniert, vor allem, wenn er weiß, das der Mann jeden Ton (bis auf ein paar wenige weibliche Background Vocals) selber eingespielt und produziert hat. Hut ab, tolle CD.



Wolfgang Kabsch

Trackliste

1One and only3:33
2Miracle3:26
3Sharome3:42
4What is Love?3:34
5Thundergiants4:58
6Lucky man3:34
7Daybreak2:41
8Beat on4:25
9Woman4:21
10Dig down deep inside4:40
11Friend of mine4:10
12The breath4:37
13Catch your dream2:11

Besetzung

Björn „Sangut“ Both: Gesang und alle Instrumente
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger