····· 40 Jahre Steamhammer – 40 Jahre Rockgeschichte  ····· Neues Solo-Album von David Gilmour im September ····· Evildead-Album wird mit einer ersten Single angekündigt ····· Alles ist =1 meinen Deep Purple auf ihrem kommenden Album ····· Sense of Fear, Heavy-Metal-Band aus Griechenland, veröffentlicht neue Single ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Lamera

Mechanically separated


Info

Musikrichtung: Metal

VÖ: 01.03.2012

(Transhumanz / Soulflavors)

Gesamtspielzeit: 53:16

Internet:

http://www.lamera.org

Es liegt nicht an der Qualität einer CD, wenn sie sehr lange auf ihre Besprechung warten muss. Logisch! Ich weiß ja erst, was dahinter steckt, wenn ich beginne mich mit ihr zu beschäftigen. Und so ist es Lamera wie manch einer anderen Band gegangen. Ein rühriges Promoteam hat sie mir zugeschickt, sie ist nicht gleich dran gekommen und von aktuelleren Sachen langsam verdrängt worden, bis sie ganz am Ende der Schlange steht, wo ich immer wieder zugreife, um Altlasten abzubauen.

Es liegt also nicht an der Qualität von Lamera, dass sie erst jetzt besprochen werden. Aber es hätte daran liegen können. Denn was hier geboten wird, ist so unauffällig, dass man es leicht überhören kann. Es ist nicht so schlecht, dass man sich sofort an den Mist erinnert. Es hat aber auch nicht die Klasse, dass wirklich etwas hängen bleibt.

Mechanically separated ist eine CD aus dem Heer modernerer Metal-Scheiben, denen man die Erfahrung des Death- und Nu Metals anhört, die sich aber (glücklicherweise!!) nicht bemühen, die Grenzen der Subgenres weiter nach vorne (d.h. ins überzogen Extreme) zu verschieben, sondern schlicht und einfach - und recht solide versuchen im abgesteckten Claim neue Nuggets zu finden, bzw. zu kreieren.

Schwere Riffs und aggressives Gegrowle fördern dabei einiges Brauchbares zu Tage. Kleine Besonderheiten, wie das Flügel-Intro zu Beginn der Scheibe, verhelfen Mechanically separated zu so viel Abwechslung, dass das Album kaum zu langweilen beginnt. Solide Unterhaltung für Zwischendurch

Die Kunstpause vor den Bonus-Tracks ist hörerfreundlich als eigener Track programmiert – und kann so bei Wunsch leicht übersprungen werden. Dort erreicht man dann ganz am Ende den mit hymnischen Vocals erfreuenden zweiten Bonustrack, eines der Highlights des Albums, neben der mächtigen Metal Walze „Ebonized“ und dem druckvollen „The Interceptor“.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Dawn of Enlightenment 2:36
2Mechanically separated 3:15
3Eternal 5:14
4Till the bitter End 3:08
5Onus 5:17
6Traumphase 2:18
7The Interceptor 5:47
8Ebonized 5:50
9The Cycle 4:04
10Filtered 5:04
11Stille 1:25
12Bonus Track 1 5:40
13Bonus Track 2 3:36

Besetzung

Thomas Franklin (Voc, Git)
Max Gratzl (Lead Git)
Christopher Hummels (Git, Voc)
Matej Satovic (B)
Silvio Stolzenthaler (Dr)
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger