····· Benny Andersson erfindet sich und einige seiner Klassiker auf (dem) Piano neu ····· Kommendes Robert Plant-Album kann bereits vorbestellt werden ····· Black Sabbath feiern ihre frühen Jahre mit monumentalem Box-Set  ····· Neues Album von Robert Plant steht bald bevor ····· Erneuter Vorgeschmack auf die neue Platte von Death From Above ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Cold Cold Ground

This Side of Depravity


Info

Musikrichtung: Psychogothrock, Industrial

VÖ: 28.04.2011

(Danse Macabre / Alive)

Gesamtspielzeit: 36:58

Internet:

http://www.coldcoldground.com

Hauptmann D, NooZ, Monsieur Beau und Mr. Bunny - die Finnen von Cold Cold Ground wirken rein äußerlich wie eine Mischung aus Slipknot und einer beliebigen 80er Synthieformation. Ihr Debutalbum This Side of Depravity aus dem Jahr 2010 bringt Danse Macabre nun auch auf den deutschen Markt. Und auch wenn derer Vierer komisch aussieht und das Cover keinen mehr vom Sofa reißen wird - die Band hat es durchaus in sich.

Bereits auf dem Opener werden recht "bunt" verschiedene Stile zusammengemixt: Gothrock mit Industrial, Synthieklänge mit melodischen Passagen à la HIM. Bei "You will break" klingt das noch sehr chaotisch, beim folgenden "Pigs" läuft das ganze organischer ab, und bei "Warden" darf dann sogar eine Thrashattacke passend mit in den Song hinein.
Beim vierten Song "Doves" schaltet die Band dann nicht nur einen, sondern mehrere Gänge zurück, und als das Chaos geht zieht die Langeweile ein, denn das, was in diesem Song "geboten" wird kann jede x-beliebige Nu-Metal-Band. Das ändert sich mit "Pseudo Life" nicht, das über weite Strecken fast zum Korn-Imitat gerät - eingängig, aber tausendmal gehört.
Auch der Rest des Albums (abgesehen von "Salesman in me", das noch einmal den "chaotischen Charme" des Anfangs wachrufen kann) bleibt auf diesem schwachen Niveau, mal rockiger und melodiöser ("DIYM"), mal psychotischer ("Tension"), mal mehr Industriallike ("Electrodes in the Head"), aber immer irgendwie nichtssagend. Nach dem furiosen Auftakt ist das enttäuschend, vor allem weil This Side of Depravity noch nicht einmal 40 Minuten lang ist - haben Cold Cold Ground evtl. ihr Pulver verschossen? Am besten die ersten fünf Songs des Albums gesondert runterladen, da macht die Band noch richtig Spaß...



Andreas Matena

Trackliste

1You will break3:32
2 Pigs3:10
3 Warden2:42
4 Doves3:57
5 Pseudo Life4:02
6 DIYM4:01
7 Tension3:48
8 Salesman in me3:19
9 Electrodes in the Head5:07
10 Disintegrating3:20

Besetzung

Hauptmann D: vocals, programming
Mr. Bunny: guitars, programming
NooZ: bass
Monsieur Beau: drums

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger