····· Auf Album Nummer Fünf interpretiert Markus Kohl seine Klassiker neu ····· Nach den Studio-Alben werden nun auch ein Best of- und ein Live-Album von Pink Floyd auf Vinyl widerveröffentlicht ····· Für ihre Frühjahrs-Tour haben J.B.O. die Wiener Rammelhof als Support bestätigt ····· Europe zeigen neues Video ····· Die Erfurter Traditionsmetaller Macbeth rereleasen ihr zweites Demo als Vinyl-EP ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Äl Jawala

Hypnophonic


Info

Musikrichtung: Balkan Big Beats

VÖ: 08.01.2016

(Jawa / Groove Attack)

Gesamtspielzeit: 48:59

Internet:

http://www.jawala.de

„So darf es mit Äl Jawala-Singles weiter gehen.“, hatte ich als Fazit in meiner letzten Review zu einer Veröffentlichung der Band geschrieben. Und es ist so weiter gegangen – sogar viel wörtlicher, als ich es erwartet hatte. Ein knappes Jahr nach der Single „Intergalactic Medusa“ erschien der Longplayer Hypnophonic der nun endlich (im Rahmen der Aktion „Altlasten abarbeiten“) besprochen wird.

Hypnophonic enthält zuerst einmal vier Titel aus den Jahren 2014 und 2015, die MAS-Leser bereits durch die Besprechung der entsprechenden Singles und EPs kennen. Ob die anderen zwei Drittel von Hypnophonic neues Material bieten, oder auch schon vorher veröffentlicht wurden, weiß ich nicht, würde aber eher ersteres vermuten.

„So ist es weiter gegangen.“ hatte ich gesagt. Mit anderen Worten: Hypnophonic liefert eine ausgesprochen tanzbare Balkan-Dance-Pop Mischung. Dabei verneigt man sich sowohl vor Swing-Sounds der 40er im Stil der Andrew Sisters („Voodoo Rag“), paart ein wildes Saxophon mit viel Percussion („Heart overload“) und gibt sich nach einem Didgeridoo-Intro mit röhrendem Saxophon dramatisch düster („What do you can?“).

Der Balkan wird aber nicht nur die Disco-Klänge begleitet. Immer wieder sind Sounds im Spiel, die deutlich orientalischer sind. Bei „All bint el Chalabiya“ z.B. dominiert der Orient in einem sehr ruhigen Rahmen.

Für scheuklappenfreie Hörer ist Hypnophonic eine Goldgrube, in der man lebendig nach Funden suchen darf.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Wake up 3:03
2 All bint el Chalabiya 3:20
3 Road to Eldorado 4:54
4 Voodoo Rag 4:28
5 Heart overload 4:02
6 Satellite 4:32
7 Dancefloor Dervish 4:05
8 What do you can? 5:27
9 Intergalactic Medusa 3:27
10 Djanto 3:51
11 Be anybody 3:19
12 Circles 4:31

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger