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Reviews

Mike Oldfield

Tubular Beats


Info

Musikrichtung: Electro, Dance, Ambient

VÖ: 08.02.2013

(Edel Germany / earMusic)

Gesamtspielzeit: 76:36

Internet:

http://mikeoldfieldofficial.com/

Liest man den neuen CD-Titel Tubular Beats von Mike Oldfield, dann hat man irgendwie keine gute Vorahnung. Das klingt nach einem x-ten Aufguss des Klassikers Tubular Bells in neuem Gewand. Nun, das mit dem neuen Gewand stimmt zwar, doch glücklicherweise wurde hier Tubular Bells nur in Ausschnitten remixt. Den Großteil der Titel wird aus dem großen Fundus des Komponisten und Gitarristen bestritten und mit der Auswahl liegt man richtig gut, denn man hat offensichtlich darauf geachtet, dass man Stücke auswählt, die sich auch wirklich gut für die Neubearbeitungen eignen.

Dass ein solches Album polarisiert, dürfte fast schon klar sein. Im Internet ist von absoluter Begeisterung bis zur strikten Ablehnung der Fans alles vorhanden. Das war irgendwie zu erwarten. Man sollte aber mit einem offenen Ohr an dieses Album herangehen und kann nach mehrmaligen Hören dann feststellen, dass Tubular Beats richtig gut geworden ist. Es gibt hier kein, bzw. kaum stumpfes rhythmisches Geleier sondern die Remix-Versionen sind überwiegend sehr geschmackvoll und ruhig ausgefallen. Der Charakter der Stücke ist Dance mit viel Ambient-Einflüssen als und dies steht vielen der Songs richtig gut zu Gesicht. Gleich der Opener “Let There Be Light“ ist ein gutes Beispiel dafür, aber auch “Ommadawn“, “Never Too Far“ oder “Northstar“ können sehr überzeugen. Die bekannten Hits wie “To France“, “Moonlight Shadow“ oder “Tubular Bells“ sind in den neuen Varianten eine interessante Hörerfahrung. Da kann man auch “Guilty“ und “Tubular Bells 2“ verschmerzen, die weniger gelungen sind.

Unterm Strich bleibt hier aber genügend gutes Material, dem der aufgeschlossene Fan durchaus eine Chance geben sollte. Eventuell gelingt es Mike Oldfield sogar, neue Hörerschichten zu erschließen. Gelungen.



Ingo Andruschkewitsch

Trackliste

1Let There Be Light (York Remix)7:35
2 Far Above the Clouds (York Remix)7:28
3 Ommadawn (Mike Oldfield & York Remix)10:16
4 Guilty (Mike Oldfield & York Remix)7:53
5 Tubular Bells (Mike Oldfield & York Remix)10:39
6 To France (York & Steve Brian Radio Mix)3:35
7 Northstar (Mike Oldfield & York Remix)4:06
8 Moonlight Shadow (York & Steve Brian Radio Mix)3:32
9 Guilty (York & Mike's Electrofunkmix)4:53
10 Tubular Bells 2 (Mike Oldfield & York Remix)7:53
11 Never Too Far8:46

Besetzung

Mike Oldfield: Composer, Guitar, Producer, Programming, Remixing
Steve Brian:Programming, Remixing
Justin Nation: Drums, Programming, Synthesizer
Odessa: Vocals
Jamie Stenzel: Vocals
Torsten „York“ Stenzel: Programming, Remixing
John Gentry Tennyson: Piano
Tarja Turunen: Vocals

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger