····· The Selecter und The Beat (feat. Ranking Roger) gehen 2018 gemeinsam auf Co-Headliner-Tour! ····· Beth Hart & Joe Bonamassa veröffentlichen ihr neues Album Black Coffee am 26. Januar! ····· Lokomotor – neue Single/ Video „Wir sind jetzt“ und Album Wir sind am 26.01.2018 ····· Auf Album Nummer 10 covern Mystic Prophecy sich durch die Popgeschichte ····· Mit der Pest bewerben Nero Doctrine ihr neues Album ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Faun

Eden


Info

Musikrichtung: Folk, Pagan Folk, Mittelalter

VÖ: 24.06.2011

(Screaming Banshee / AL!VE)

Gesamtspielzeit: 72:03

Internet:

http://www.faune.de
http://www.myspace.com/paganfolk

Faun gehören schon seit Jahren zur Speerspitze der sogenannten Pagan Folk Szene und dies wird sich auch mit dem neuen Album Eden sicherlich nicht ändern. Die Band dürfte eher ihr Renommee weiter ausbauen, dann das erste Album seit vier Jahren ist wieder richtig gut geworden.

Musikalisch bewegt man sich irgendwo zwischen skandinavischer und keltischer Folklore mit Einflüssen aus dem arabischen Raum. Dazu passen dann auch die vielfältigen Instrumente wie keltischen Harfen, irische und arabische Laute, schwedische Schlüsselfiedel oder Drehleier und Dudelsack, mit denen man eine fast schon magisch anmutende Musik kreiert. Besonders, wenn dann mehrstimmige Gesangsätze erklingen, wie gleich im Opener “Lupercalia“, erinnert das an Größen wie Dead Can Dance oder Loreena McKennitt. Dass man sich auch international großer Wertschätzung erfreut, zeigt die Mitarbeit der Mediaeval Baebes aus England (Chor bei “Lupercalia“), Adam Hurst aus den USA (Cello bei “Alba“) und Mark Lewis (Sprecher bei “Golden Apples“).
Textlich hat man es mit einer Art Konzeptalbum zu tun. Man beschäftigt sich mit verschiedenen Perspektiven des Garten Edens, sei ei im kulturellen, musikalischen oder mythologischen Sinn. Man singt sowohl in deutscher, als auch in englischer Sprache. Manche verwendeten Texte werden in Originalsprache gesungen und gesprochen (z.B. norwegische Runengedichte).

Eden ist von der ersten Sekunde an ein überzeugendes Album. Für Faun hat es sich gelohnt, sich die nötige Zeit zu nehmen, um dann ein umso besseres Album zu veröffentlich. Rundum gelungen!



Ingo Andruschkewitsch

Trackliste

1Lupercalia3:15
2 Zeitgeist4:02
3 Iduna3:21
4 The Butterfly1:33
5 Adam Lay Ybounden4:36
6 Hymn to Pan6:56
7 Pearl5:04
8 Oyneng yar5:33
9 Polska fran anderson4:37
10 Alba7:17
11 Ynis avalach5:08
12 Arcadia7:16
13 The Market Song5:51
14 Golden Apples7:34

Besetzung

Oliver s. Tyr: Gesang, Nyckelharpa, Bouzouki, keltische Harfe, Gitarre, Saz, Tar, Kontrabasharpa
Fiona Rüggeberg: Gesang, Dudelsack, Dombra, Rebab, Oud, Flöten, Chalumeaux, Pommer & versch. Rhythmusintrumente
Rairda – Margareta Eibel: Gesang, celtic harp, piano, whistles, recorders und hurdy-gurdy
Rüdiger Maul: Darabuka, Framedrums (Tar, Muzhar, Riqq...), Davul, Timba, Taiko und diverse andere Percussioninstrumente
Niel Mitra: Computer, sampler and synthesizer

Gäste:
Mediaeval Baebes: Chor bei Lupercalia
Adam Hurst: Cello bei Alba
Mark Lewis: Sprecher bei Golden Apples

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger