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Reviews

Alev

Black Carousel


Info

Musikrichtung: Gothicrock

VÖ: 11.03.2011

(Rocking Ape / CMS)

Gesamtspielzeit: 41:42

Internet:

http://www.a-l-e-v.de

Nach den Alben We live in Paradise (2004) und dem selbstbetitelten Alev (2008) sind die Münchener von Alev nun mit ihrem dritten Album zurück. Black Carousel heißt das gute Teil, das nach dem Abgang des Schlagzeugers Niki der Ex-Equilibrium-Drummer Manuel Di Camillo mit eingespielt hat.

Black Carousel beginnt unspektakulär mit "Overloaded", das irgendwie nach Skatemucke à la Guano Apes klingt, ein Kompositionsmodell, das bei "When it´s over" auch noch einmal begegnen wird. "On and on" hingegen ist ein ordentliches Stück Gothicrock mit einem catchy Refrain, das folgende "Eyes Wide Open" dann eher ein recht sperriger Nu-Metal-Song, der zum Schluß nochmal etwas mehr Gas geben darf. "Lose" geht wieder mehr in die Gothic-Ecke, bevor "Last Caress" wieder die etwas düstere Skatemuckenwelle reitet, dieses Mal vielleicht mit einem Schuss von Skunk Anansie. "Why do I stay" versucht sich wieder sperrig zu geben, allerdings fallen hier die musikalischen Vorbilder für diesen Track so penetrant auf, dass der Song eigentlich null Spaß macht.
Nach einer instrumentalen Verschnaufpause ("Zwischenstück") kann "Everlast" mit einer Mischung aus Rock und Ska endlich noch einmal Punkte sammeln, neben "On and on" für mich der beste Track des Albums. Die letzten drei Songs packen noch einmal den Rock der Band aus ("Expect") sowie den Versuch eines psychedelischen Nu-Metal-Songs ("8"; "Tonight it´s gonna be different").

Insgesamt Alev legen sich auf Black Carousel nicht auf einen Musikstil fest, lieber tarieren sie ihre unterschiedlichen Einflüsse aus, ebenso wie sie auch nicht alleine auf die Stimme von Sängerin Alex Janzen setzen. Herausgekommen ist dabei ein ansprechendes, wenn auch kein besonders auffälliges Album, dafür sind die musikalischen Vorbilder leider viel zu präsent. Live dagegen dürfte die Band sicherlich den ein oder anderen Punkt sammeln können.



Andreas Matena

Trackliste

1Overloaded3:02
2On and On3:52
3Eyes Wide Open2:44
4Lose3:44
5When it´s over3:15
6Last Caress2:58
7Why do I stay3:11
8Zwischenstück3:09
9Everlast3:34
10Expect3:42
1183:51
12Tonight it´s gonna be different4:40

Besetzung

Alex Janzen: vocals
Patrick Fleischer: guitars
Martin Fahrnolz: bass, keys
Saner Ariduru: guitars, vocals
Manuel Di Camillo: drums
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger