····· Me first and the Gimme Gimmes kommen mit neuem Live-Album auf Tour ····· Nach 25 Jahren Winterschlaf erwachen The The zu neuem Leben ····· EP, Buch und Tour - Ringo Starr feuert aus allen Rohren ····· 40 Jahre Steamhammer – 40 Jahre Rockgeschichte  ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Silent Edge

The Eye of the Shadow


Info

Musikrichtung: Progressive Metal

VÖ:

(DVS / Alive)

Gesamtspielzeit: 64:00

Mit DVS-Records erhebt ein neues Label, das sich Progressive Rock auf die Fahnen geschrieben hat, sein Haupt. Nach den Releases 6 - 9, die derzeit auf meinem Schreibtisch, respektive in meinem CD-Player liegen, zu urteilen, müsste sich DVS sehr schnell als Edel-Firma etablieren können.

Bislang jüngster Output ist von vier mir bislang völlig unbekannten Holländern zusammengeschraubt worden. Keyboarder Minggus Gaspersz und Gitarrist Emo Suripatty haben sich laut Waschzettel vor sechs Jahren zusammengefunden um progressiven Symphonic Metal im Stil von Dream Theater und Symphony X mit Neoklassischen Einflüssen á la Malmsteen zu fabrizieren. Auch wenn die barocken Anklänge z.B. in der "Savage Symphony" nicht zu überhören sind, hätte ich letzteren Namen nicht so schnell aus der Tasche gezogen. Aber dass die Progger hier nicht auf deutschen oder italienischen Spuren wandeln, sondern den Blick über den großen Teich richten, ist unüberhörbar. Das etwas bombastische "Crusaders" geht denn auch weniger in die Rhapsody- als in die Royal Hunt-Richtung.

Dass Progressivität nicht einfach nur durch die Verteilung von möglichst vielen möglichst hoch-wertigen Noten in möglichst wenigen Takten besteht, beweisen Silent Edge durch Stücke wie den Rausschmeißer, der sich völlig auf das Piano und die Stimme von Willem Verwoert verlässt. Mit ihm und Drummer Marco Kleinnibbelink (Ich habe fünf mal verglichen. Der Name schreibt sich wirklich so.) vervollständigt sich das Line up zum Quartett. Kleinnibbelink durfte sein Können übrigens bereits bei Syrinx und Deadhead zeigen.

Hört zum warm werden einfach mal in den Longtrack "For ancient Times" rein, der die Band sowohl von der kraftvoll voranpreschenden, als auch der besinnlich ruhigen Seite zeigt. Ansonsten sind Anspieltipps völlig überflüssig, weil die Schattenaugen durchgehend auf hohem Niveau durch die Welt blicken.

Klasse!



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Through different Eyes6:03
2Savage Symphony5:32
3Wasted Lands8:50
4The Curse I hold within5:25
5Crusades2:29
6For ancient Times8:41
7Lost Conscience6:41
8Under a shaded Moon5:48
9Rebellion9:00
10Rebellion (The Awakening)5:31
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger