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Reviews

Jeffrey Halford & The Healers

Used Parts


Info

Musikrichtung: Americana

VÖ: 11.09.2026

(Continental Song City)

Gesamtspielzeit: 38:31

Internet:

https://jeffreyhalford.com/
https://johthemapromotions.com/

Norbert äußerte sich 2019 wie folgt: „Jeffrey Halford spielt eindeutig Country“! Ein Jahr später nannte ich es Americana. Und 2022 begaben sich Jeffrey Halford & The Healers auf eine Soul Crusade. Und nun hat der Kalifornier mit Used Parts eine neue Platte eingespielt mit zehn Songs.

Und getrost kann man hier erneut die Schublade Americana weit öffnen, denn Einflüsse aus Rock, Folk Rock, ein wenig Country und ein Hauch Blues lassen diese Einordnung zu. Mit einem lockeren Rocksong startet die Kollektion mit “Bright Lights“, klassisch vorgetragen mit typischen Riffs, ohne viel Schnickschnack und angenehm „altmodisch“, oder mit Nostalgie behaftet. Ein wenig Bruce Springsteen schimmert gelegentlich durch, beim Titelsong muss ich jedenfalls daran denken.

“Living Worthwhile“ öffnet eine weitere Tür, denn die Pedal Steel von Tom Heyman führt hier in eine balladeske Stimmung im Umfeld von klassischem Country-Rock der sanften Art. Und unter der „Federführung“ von Halford's prägnanter Stimme ergibt sich somit eine abwechslungsreiche Sammlung so ganz unterschiedlicher Stimmungen. Dass der Protagonist unter anderem einst von Chuck Berry inspiriert worden sein soll, zeigt sich dann ein wenig bei “Rhythm Of The Rails“, und wenn dann “Corazón“ erklingt, dann wird es gar ein wenig soulvoll, dazu höre ich die Klänge eines Akkordeons und mit den Background Vocals rundet Hannah Halford den Song gut ab.

Und weiter geht es im Reigen der großen Palette, hier mit einem coolen funky Song, der ein wenig der „Muscle Shoals“-Stimmung atmet, “Chasing Forgiveness“, und mit einem lockeren Seventies-Feeling kommt dann “High Mountain Soul, wiederum mehr funky als rockend. Und nun kommen wir zu einer Besonderheit, zum “Mississippi Flyer“, denn dieser Song wurde geschrieben von Bill Wyman, dem ehemaligen „Rolling Stone“, und, so ich las, soll Halford von ihm darum gebeten worden sein, ihn einzuspielen, und mit der eingesetzten Slidegitarre könnte man sogar ein wenig der Stones heraushören, abwegig ist es jedenfalls eigentlich nicht.

Ein Song bleibt noch, “True North“ ist nun wieder ganz anders, denn hier bleibt es ganz ruhig und beschaulich und gar einen Tick sentimental, mit Akustikgitarre und Piano ist der Song instrumentiert und bietet einen sehr angenehmen Abschluss. Mithin ist Musik mit einem gewissen nostalgischen Charakter gelungen, und der Musiker klingt mit dieser Veröffentlichung etabliert und scheint einen immer mehr individuellen Sound gefunden zu haben.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Bright Lights
2 Used Parts
3 Living Worthwhile
4 Don’t Turn Out The Lights
5 Rhythm Of The Rails
6 Corazón
7 Chasing Forgiveness
8 High Mountain Soul
9 Mississippi Flyer
10 True North

Besetzung

Jeffrey Halford (vocals, guitars)
Adam Rossi (drums, keyboards, percussion, vocals)
Mike Anderson (bass)
Kevin T. White (bass - #1, 2, 3)

Guest musicians:

Myron Dove (bass - #10)
Aaron Halford (guitar and vocals - #3, 4)
Hannah Halford (vocals - #6, 7, 8)
Tom Heyman (pedal steel and guitar - #3, 4, 9)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger