Reviews
Wild Country
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Info
Musikrichtung:
Americana/Country Rock
VÖ: 07.08.2026 (Blue Betty Records) Gesamtspielzeit: 64:55 Internet: http://www.surrenderhill.com http://bluebettyrecords.com/ http://www.hemifran.com/index.html |

Bereits dreimal stellte sich die Band Surrender Hill vor, mit Tore Down Fences, Just Another Honky Tonk In A Quiet Western Town und zuletzt mit River Of Tears . Robin Dean Salmon und Afton Salmon melden sich zurück mit einer erneut hervorragenden Produktion, Wild Country, als Motor, Herz und Seele der Band weben sie hier erneut ein Netz verschiedener Genres zu einem sehr stimmigen Ganzen. Roots Rock, Country Rock und ein wenig Pop bilden die Basis der fünfzehn Songs, allesamt gemeinsame Kompositionen der Beiden.
Mit einem (für mich) Einstieg nach Mass beginnt es mit dem Titelsong. Denn hier wird eine richtig gute Country-Rock-Stimmung verbreitet, sowohl durch die harmonische Melodienführung und die eingesetzte Fiddle von Dennis Parker. Der Song hat einen echten „Hit-Charakter“ und kann mit seiner Frische und guten Stimmung mitreissen. Afton übernimmt nun die Vocals mit „Beyond The Break“ und es erklingt ein sehr ruhiger Song mit schönem Harmoniegesang. Und bereits mit dem dritten Song, „Straight Into The Light“, der einen Hauch Tom Petty mit sich führt, zeigt sich die sich auch fortsetzende Vielseitigkeit der musikalischen Ausrichtung!
Persönlich erreichen mich die Beiden mit ihren mehr in Richtung Country strahlenden Songs. „The Otherside“ zum Beispiel ist für mich ein weiterer „Hit“! Und das Besondere dieses Tracks ist darüber hinaus noch, dass Ray Tanner mit dem Flügelhorn ein kurzes Intermezzo gibt, eigentlich nur ein „Farbkleckser“, aber unterstreicht das die leicht wehmütige Stimmung, aber alles wird gut, „when I wake up in the morning and you were here“.....
Ich habe gelesen, dass der eine oder andere Song auch einen Hintergrund hat, so zum Beispiel beschäftigt sich „River Of Angels“ mit einer Flutkatastrophe in Texas, in Kerrville. Das war die verheerende Sturzflut vom 4. Juli 2025 mit vielen Todesopfern. („May God keep Texas strong“) Und überhaupt beschäftigen sich die Texte mit relativ aktuellen Ereignissen und gesellschaftlichen Reflexionen. Und auch darf es dann einmal ganz persönlich werden mit „The Feeling Of You“, eine zarte Ballade, die die Augenblicke beschreiben soll, als Afton wohl erstmalig bemerkte, dass Robin der Richtige für sie sei. („the shimmer in your eyes...“)
Ja, und so wird sehr viel gefühlvolle Musik geboten mit Geschichten, denen man gern zuhören kann, sehr viel Harmonie im Ausdruck, Tradition und Moderne, jeweilige Elemente auf sehr schöne Art miteinander verknüpft. Dabei wird das Paar ganz hervorragend und einfühlsam von den Bandmitgliedern unterstützt.

Trackliste
2 Beyond The Break
3 Straight Into The Light
4 The Otherside
5 Love Won't Come Running
6 Witness
7 Not Alone
8 Dancing With The Woman I Love
9 The Feeling Of You
10 Girl In Abilene
11 River Of Angels
12 Are You Thinking Of Me
13 Love For The Work
14 They All Stood Up For love
15 Cowboys Last Ride
Besetzung
Afton Salmon (vocals, background vocals)
Matthew Von Doran (electric guitar, lead guitar)
Matt Crouse (drums, percussion)
Mike Waldron (electric guitar, lead guitar)
Eric Fritsch (organ, electric guitar, keyboards)
Dennis Parker (mandolin, fiddle, banjo, guitar)
Jim Van Cleve (fiddle - #6)
Ray Tanner (flugal horn - #4)
Jim & Lillian Martin (background vocals - #14)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

