····· Debüt mit Delay - Viper Queen kommen mit ihrem ersten Longplayer  ····· Die Beatles durch das Objektiv von George Harrisons Kamera ····· Im Frühjahr 2027 gehen und Sonata arctica gemeinsam mit einem Orchester auf Tour ····· Geburtstag im August; Feier im September; CD noch 2026 - Inga Rumpf feiert ihren 80sten ····· Prachtvoll präsentiert – das Alan Parsons Project ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Sladek

Things gotta change


Info

Musikrichtung: Soul / Pop

VÖ: 24.10.2025

(Sladek / Broken Silence)

Gesamtspielzeit: 34:32

Internet:

http://www.sladekmusic.com

Das Cover der CD, die mir zugesandt wurde, fand ich ja nun sehr nichtssagend. Auf schlichtem weißen Untergrund stand da – relativ klein – im Zentrum der CD der Bandname in Großbuchstaben; darunter der CD-Titel in Kursivschrift. Die optische Zurückhaltung hat seinen Grund. Die CD, die mir vorliegt, gibt es eigentlich gar nicht. Things gotta change ist nur digital und als Vinyl erschienen. Die CD ist reines Promo-Material.

Das Cover der Veröffentlichung ist da schon viel beredeter. Es führt uns optisch dann doch deutlich in die 70er Jahre – und das ist ganz sicher gewollt. Denn was da aus den Boxen quillt, das atmet Soul, den Soul der 70er Jahre und erschafft eine wunderbare Retro-Atmosphäre. Dabei bleibt Sladek immer relaxt und tiefenentspannt.

„What a little Love can do“ hat ein leichte Tendenz zur Schnulze. Das sehr ruhige „Things gotta change“ ist etwas zu gleichförmig. Das größte Problem des Albums ist der oft nervig hohe Gesang – ganz extrem gleich im zweiten Song „Stranger“.

Insgesamt aber weiß Things gotta change mit einer Reihe von Highlights zu gefallen. Der Opener „Weight of the World“, „Wait for me“ und insbesondere „Waking Dream“ begeistern mit ihrer souligen Atmosphäre. Bei „Here to stay“ swingt der Soul und Bandchef David Saldek lässt die Orgel toll von der Leine. Und dann ist da auch noch das verträumte „Beacon“.

Alben wie Things gotta change sollten allzu moderne Menschen überlegen lassen, ob man sich nicht doch wieder einen Plattenspieler zulegen, oder den alten auf dem Dachboden entstauben sollte.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Weight of the World 3:57
2Stranger 2:59
3Wait for me 4:08
4What a little Love can do 3:03
5Here to stay 3:11
6Lotus Eater 2:59
7Things gotta change 3:04
8Beacon 4:09
9Waking Dream 3:34
10Bye bye 3:29

Besetzung

David Sladek (Voc, Git, Keys)
Alvis Reid (B, Back Voc)
Raphael Vorraber (Dr, Perc, Back Voc)

Gäste:
Taineh (Keys, Back Voc)
Mathias Garmusch (Perc)
Tobias Meissl (Vibraphone <3,6,8>)
Yvonne Moriel (Flöte <3,6,8>)
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger