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Reviews

Sweet

The Answer


Info

Musikrichtung: Hard Rock / Hard Pop

VÖ: 10.07.2026 (1992)

(Metalville / Edel)

Gesamtspielzeit: 74:15

Während uns Metalville in den letzten Monaten immer wieder Live-Alben, Compilations und Rehearsal-Aufnahmen aus den Archiven der Sweet ans Ohr gelegt haben, gibt es dieses Mal die Wiederveröffentlichung eines regulären Studioalbums, das schon eine bewegte Veröffentlichungsgeschichte hinter sich hat.

1992 ursprünglich unter dem Titel A und unter dem Namen Andy Scott’s Sweet veröffentlicht wurde dieses Album später um zwei Coversongs erweitert: „Am I ever gonna see your Face again“ (The Angels, 1977) und „I don't want to say Goodnight“ (Planet 3, 1991) und unter dem Titel The Answer neu veröffentlicht. Diese Version wurde 2013 von Angel Air mit ausführlichem Booklet und drei Bonus-Tracks wiederveröffentlicht.

Jetzt haben sich Metalville im Zuge ihres umfangreichen Sweet-Re-Release-Programmes auch dieses Studio-Albums angenommen. Genau wie bei dem kürzlich neu erschienen Live-Album Live at the Marquee ist es von der Tracklist mit der früheren Angel Air-Edition identisch und wieder wurde dabei auf das Booklet verzichtet. Bereits dem CD-Layout ist anzusehen, dass es dieses Mal auch eine Vinyl-Version gibt. Die Tracklist ist auf der Rückseite des Digi-Packs ist in die Seiten A bis D aufgeteilt.

Je nach Zählung ist es das zehnte Studioalbum der Sweet - ein Reunion-Album nach einer Veröffentlichungspause von zehn Jahren. Es markiert eine deutliche Zäsur. Aus der Bubbelgum-, Pop-, Prog-, Glam-Rock-Formation war ein ziemlich eindeutige Hard Rock Band geworden, deren Pop- und Glam-Wurzeln noch zu finden sind, die aber auch in deutlich andere Richtungen schaut. Im Sound von „Mind“ sind Toto unschwer zu erkennen. Noch leichter machen es uns Scott und Co mit den offensichtlichen Mötley Crüe Tribute „Crudely Mott“.

Im Programm ist kraftvoller Hard Rock „X-Ray Specs“, das als Stadion-Hymne geeignete „Stand up“, Melodic Rocker („Is it true“) und kraftvoller Pop wie „Red Tape“.

Die Ballade auf dem Album sind allerdings bestenfalls Filler, blass („Natural“) oder kitschig(„When Friends fall out“). Am besten gelungen ist da noch der Cover-Song „I don't want to say Goodnight“.

Highlight – wenn auch etwas simpel – ist der packende Hard Rock „Marshall Stack“ mit seinem aggressiven Shouting und dem Mitgröhl-Refrain.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Do as I say 4:54
2X-Ray Specs 4:05
3Am I ever gonna see your Face again 4:02
4Stand up 4:58
5Nouveau Rock Star 4:56
6Natural 4:50
7Mind 4:23
8Marshall Stack 4:29
9Red Tape 5:14
10When Friends fall out 2:58
11Is it true 5:05
12Dangerous Game 4:04
13I don't want to say Goodnight 4:04
14Crudely Mott 3:10
15Marshall Stack (Alt Ending) 4:16
16Do as I say (Single Mix) 3:36
17Stand up (Hard Rock Version) 5:10

Besetzung

Andy Scott (Git, Voc)
Mal McNulty (Voc)
Steve Mann (Git, Keys, Back Voc)
Jeff Brown (B, Back Voc)
Bodo Schopf (Dr, Perc)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger