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Reviews

David Massey

Early Cuts (Swings & Misses)


Info

Musikrichtung: Singer/Songwriter

VÖ: 12.06.2026

(David Massey Music)

Gesamtspielzeit: 61:24

Internet:

https://www.davemasseymusic.com/
http://www.hemifran.com/index.html

Den ehemals hauptamtlichen Rechtsanwalt David Massey hatte ich bereits mehrfach vorgestellt, zuerst 2019 mit seinem Album Late Winter Light und zuletzt mit Man In The Mirror. Stets konnte ich feststellen, dass er hervorragende Musik ablieferte, die in der Masse von Veröffentlichungen alle stets zu kurz kamen, so dass ich meinte, er hätte es verdient, stärker in den Fokus wichtiger Singer/Songwriter gerückt zu werden.

Wie mag das klappen mit seiner aktuellen Veröffentlichung Early Cuts (Swings & Misses)? Wird er weiter als Geheimtipp gehandelt werden müssen? Hinter diesen fünfzehn Songs steckte die Absicht, Stücke seiner ersten beiden Schallplatten wiederzuveröffentlichen. Und so las ich, da die Baseballsaison beginnt und in den von ihm ausgewählten Songs keine echten Hits enthalten sind, dass der Protagonist beschloss, die Sammlung Early Cuts (Swings and Misses) zu nennen.

Und diese Sammlung beinhaltet musikalische Ausrichtungen zwischen Folk, Country (mit leichten Rockspuren), mit weiteren Zutaten aus Bluegrass und sanftem Rock, und viel Singer/Songwriter-Statements. Und diese verschiedenen Einflüsse stehen zusammen wie aus einem Guss und bieten recht viel Abwechslung und einen sehr angenehmen und entspannten und unterhaltenden Hörgenuss, so wie man es von den letzten Veröffentlichungen halt gewohnt ist. Und darunter gibt es stets solche das Herz ganz besonders berührende Songs wie „The Drunken Letter“, mit dem Cello einfühlsam unterstrichen.

„So Many Roads“, das erste Album, hieraus hören wir „Come What May“, „Heathens“, „You Can Come Back Home“, „January Wind“, „Things That He'll Never Be“, „Susie Came Home“, „So Many Roads“ und „Julie“. Hierbei vermisse ich das mit der Pedal Steel angereicherte „Lay Your Burden Down“. Wie ich las, sollten hier die ersten beiden Schallplatten in den Vordergrund gestellt werden. Laut Webseite des Musikers war der Titel der zweiten Veröffentlichung „Ride With You“.

Allerdings finde ich auf Early Cuts (Swings & Misses) Songs von der dritten Platte, von „Labor Day“, und zwar „Labor Day“, „Since You Took My Ring“, „The Drunken Letter“, „Pretty Summer Day“, „Marilee McGrath“, „The Loneliness I've Known“ und „Blissful State Of Mine“.

Nun, wie es auch sei, eine sehr gute Gelegenheit ist es allemal, die Anfänge von Massey nachzuvollziehen und dann zu vergleichen mit seiner steten Entwicklung, die sich bereits zwischen „So Many Roads“ und „Labor Day“ bemerkbar macht und mit „Man In The Mirror“ den bisherigen Höhepunkt erreichte. Und hierbei, das sei hiermit verdeutlicht, einen wichtigen Einfluss haben hierbei die noch immer mit ihm spielenden verschiedenen Musiker*innen, die seinen Sound entscheidend mitgestalteten.

Ja, und so warte ich schon gespannt und sehnsüchtig auf eine nächste neue Veröffentlichung!



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Labor Day
2 Since You Took My Ring
3 The Drunken Letter
4 Pretty Summer Day
5 Marilee McGrath
6 The Loneliness I've Known
7 Blissful State Of Blue
8 Come What May
9 Heathens
10 You Can Come Back Home
11 January Wind
12 Things That He'll Never Be
13 Suzie Came Home
14 So Many Roads
15 Julie

Besetzung

David Massey (lead vocals, rhythm guitar)
Zan McLeod (guitars, mandolin, drums, banjo, percussion)
Stephen Wade (banjo)
Bill McComisky (accordion)
Jack O'Dell (drums)
Dudley Connell (guitar and backing vocals)
Robbie Magruder (drums)
Bill Starks (keyboards, backing vocals)
Fred Lieder (cello)
Tad Marks (fiddle)
Sally Love (backing vocals)
Emily and Susan Hsu (backing vocals)
Mike Auldridge (dobro)
Jay Byrd (guitars, backing vocals)
Casey O'Neal (dobro, pedal steel)
Antoine Sanfuentes (drums)
Pat White (fiddle)
Celeste Crenshaw (backing vocals)
Robert Spates (fiddle)
Colleen Shanley (backing vocals)
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So bewerten wir:

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