Reviews
Inferno
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Info
Musikrichtung:
Heavy Metal
VÖ: 27.03.2026 (Metalville / Edel) Gesamtspielzeit: 42:33 Internet: http://www.lionsshare.org |

Wer den Mut hat, diese CD trotz des grottigen Artworks, ein Dämon aus der Augsburger Puppenkiste(?), aufzulegen, wird mit einem Album belohnt, das kein Schandfleck im Katalog von Dio wäre, wenn der denn noch in der Lage wäre, Alben zu produzieren.
Insbesondere „We will rock“, das so nah an „We rock“ gebaut ist, dass Lions Share dafür eigentlich Tantiemen abdrücken müssten, und das heavy Midtempo Opus „Baptized in Blood“ sind Dio in Reinkultur.
Insgesamt sind Lions Share metallischer und thrashiger als Dio und begeistern damit in der ersten CD-Hälfte durchgehend. „Pentagram“ kommt mit starken Metal-Riffs, einer giftig hohen Stimme und – natürlich – einem Gitarrensolo. „We are what we are“ ist ein klassischer Metal Song, der danach schreit als Hymne in Stadien performt zu werden.
Auf den Startplätzen 4, 6 und 8 sind die (immer noch recht soliden) Filler des Albums platziert. Das finale „Run for your Life“ setzt dann sehr doomig noch mal eigene Akzente und hat genug Zeit für von Streichern begleitete Instrumental Parts.
Schön, dass die 1987 gegründete Band nach 17(!) Jahren Pause wieder mit einem neuen Album am Start ist. Möge uns der Nachfolger nicht so lange warten lassen.

Trackliste
| 1 | Pentagram | 4:03 |
| 2 | We are what we are | 4:10 |
| 3 | We will rock | 3:45 |
| 4 | The Lion’s Trail | 5:31 |
| 5 | Baptized in Blood | 3:58 |
| 6 | Live forever | 4:43 |
| 7 | Chain Child | 4:31 |
| 8 | Another Desire | 4:36 |
| 9 | Run for your Life | 6:56 |
Besetzung
Lars Chriss (Git)
Andy Loos (B)
Nils Patrik Johansson (Voc)
Frederik Johansson (Dr)
Anuviel (Keys)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

