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Reviews

Epitaph

Remember the Daze (Review-Serie, Folge 9)


Info

Musikrichtung: Hard Rock

VÖ: 30.01.2026 (2007)

(MiG)

Gesamtspielzeit: 69:11

Internet:

http://www.epitaph-band.de

Epitaph-Review-Serie (History Box 3; The In-Akustik Years 2007 – 2014), Folge 9: Remember the Daze



Die Epitaph-Review-Serie geht in die dritte Runde. 2023 hatten MiG in einer 4-CD-Box die Alben, die ursprünglich bei Brain (und Rockport) erschienen sind, in der History Box 1 wiederveröffentlicht. Ende 2023 folgte die History Box 2 mit den Polydor Years. Als kleinen Bonus folgte als Folge 8 der Review-Serie das aktuelle Epitaph-Album Don't let the gray Hair fool you! .

Mit diesen ersten beiden History-Boxen war das „erste Leben“ von Epitaph abgehakt – mit einer Ausnahme, dem 1974er Album Outside the Law, das MiG allerdings bereits 2010 separat wieder veröffentlicht hat.
Nach 1982 sind keine weiteren Studioalben erschienen – bis 2007 die „In-Akustik Years“ begannen. Die drei in diesen Jahren erschienenen Alben sind nun in der History Box 3 wieder erhältlich. Wie übelich bekommt bei uns jedes Album seine eigene Review. Wir beginnen mit Remember the Daze von 2007, das bei uns anlässlich seiner Erstveröffentlichung bereits einmal auf der Couch lag.
Alle drei CDs haben Live-Bonus-Tracks, die der Doppel-CD Live at the Capitol entnommen sind, die 2013 in Hannover, der Heimatstadt der Band, mitgeschnitten wurde, aber leider nicht zur Gänze in die Box aufgenommen wurde.



Wäre das hier ein Live-Album, würde ich kommentieren, dass die Band reichlich Zeit gebraucht hat, um sich zu finden, denn die erste Hälfte plätschert zwar solide, aber relativ unspektakulär zwischen Hard Rock und AOR vor sich hin. Am stärksten ist da noch der amtliche Rocker „Cold Rain“ in der Mitte des Blocks.

Die Akustik-Ballade „Ships (in the Dark)“ mit reichlich Streicher-Garnitur setzt eine Zäsur. Danach wirkt die Band wie ausgewechselt.

„Hole in my Head“ überragt alles bis hierher Gehörte um Längen. Mit einem Southern Akzent geht das Ganze fast in Richtung Molly Hatchet. „Psychedelic Eyes“ setzt offensiv und selbstbewusst nach. Etwas melodischer, vielleicht sogar progressiv, kommt „Looking for a Friend“ mit ganz eigenem Charakter. Mit dem fantastischen melodischen Power Rocker „Dead Man's Train“, dem zweiten Highlight des Albums, wird zum Finale übergeleitet, das ruhigere Töne anschlägt und die Gitarre in floydiger Stimmung singen lässt.

Stark!
Das als Live-Bonus die beiden stärksten Nummern des Albums noch mal kommen, schadet natürlich nicht.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1East of the Moon 5:55
2Evermore 3:58
3Cold Rain 5:11
4Remember the Daze 6:35
5Middle of the Night 4:59
6Ships (in the Dark) 4:00
7Hole in my Head 4:57
8Psychedelic Eyes 5:23
9Looking for a Friend 4:42
10Dead Man's Train 4:57
11A Number no Name 5:08
12Hole in my Head (Live at the Capitol) 6:37
13Dead Man's Train (Live at the Capitol) 6:42

Besetzung

Cliff Jackson (Git, Voc)
Bernd Kolbe (B, Voc)
Heinz Glass (Git, Dobro)
Achim Poret (Dr, Perc, Back Voc)

Gäste:
Roger Wahlmann (Keys)
Jim McGillivary (Add Dr)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger