····· Neues Lebenszeichen aus dem Central Park ····· Nach 40(!) Jahren Neues von Dexys Midnight Runners ····· Eine neue Stimme in der Manege des Cirkus Prütz ····· Hannover ist UNESCO-»City of Music« - Holger Jenrich und Helge Krückeberg zeigen warum ····· Deep Purple sehen das Ende der Menschheit eher als Metamorphose, statt Apokalypse ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Myrath

Wilderness of Mirrors


Info

Musikrichtung: Hymnischer Power Metal

VÖ: 27.03.2026

(Ear / Edel)

Gesamtspielzeit: 46:51

Internet:

http://www.myrath.com

Myrath werden seit Längerem von allen Seiten beklatscht – auch auf unserer Seite. Da ist meine 12-Punkte Review zum vorletzten Album Karma eher eine Minderheitenmeinung. Wolfgang war das Album 16 Punkte wert und damit reihte er sich in die Beurteilungen anderer Myrath-Alben durch MAS-Autoren ein.

Mit dieser Review nähere ich mich dem Mainstream an. Zwar stört mich die klinische Hochglanzproduktion weiterhin. Ihr fehlt das Lebendige, das den Funken wirklich überspringen lassen würde.

Aber man muss den Tunesiern zugestehen, dass sie ein gelungenes, dramatisch theatralisches Power Metal Album eingespielt haben, das der Gefahr im Bombast unterzugehen konsequent entgeht. Orientalische Einflüsse höre ich kaum. Gelegentlich wird das Ganze sogar so basisch, dass „The Clown“ auch auf ein späteres Whitesnake-Album gepasst hätte.

Als Anspieltipps können der teilweise Bass-dominierte hymnische Power-Rock „The Funeral“ dienen, das wilde mit Streichern garnierte „Still the Dawn will come“ und das Power Epos „Through the Seasons“, das das Album mit Hit-Potenzial beschließt.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1The Funeral 5:35
2Until the End 4:03
3Breathing near the Roar 3:34
4Les Enfants du Soleil 6:03
5Still the Dawn will come 5:02
6The Clown 4:46
7Soul of my Soul 3:38
8Edge of the Night 4:21
9Echoes of the Fallen 4:02
10Through the Seasons 5:48

Besetzung

Zaher Zorgati (Lead Voc)
Malek ben Arbia (Git)
Kevin Codfert (Keys, Back Voc)
Anes Jouini (B)
Morgan Berthet (Dr)


Gäste:
Elize Ryd (Voc <2>)
Charly Sahona (Ad. Git)
Cheikh Diallo (Ad. Back Voc)
Radhi Chaouali (Violine, Krakeb)
Fehmi Mbarki (Saz)

Studierende der Glanum Rock School (Chor <4>)
Frank Serafine (Chor <7>)
Wassin Bibi (Chor <7>)
Galya Nikolaeva (Chor <7>)
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger