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Diet of Worms
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Info
Musikrichtung:
Noise-Rock / Stoner
VÖ: 03.04.2026 (Rocket Recordings) Gesamtspielzeit: 43:33 |

Ein interessantes Cover schaut einen an. Die Optik wird durch keinen Titel, durch kein Bandlogo gestört. Und diese Optik voller Natur, voller Einsamkeit, voller Melancholie wird auch nicht dadurch vergewaltigt, dass man sie auf Bierdeckel-Größe zusammenschrumpft. Diet of Worms erscheint nur als Download (wenn man das als Veröffentlichung bezeichnen will; Red.) und Vinyl.
Die Musik, die dann aus dem Speaker quillt, wenn „In a Hell“ das Album eröffnet, passt zu einem perfekt zum Cover zum anderen gar nicht. Die mahlende Sound-Tapete passt zur Einsamkeit der Landschaft. Hier werden keine spektakulären Landmarken gesetzt, keine Gipfel, keine Wasserfälle. Es ist eine musikalische Landschaft wie eine Heide, faszinierend, schön, aber ohne große Abwechslung. Der Stoner-Charakter der Musik lässt mich allerdings eher an südlichere Regionen denken.
Sieben Minuten lang lasse ich mir das gerne gefallen. Aber der Kommentar, den ich mir zu „Tarrare“ notiert habe, lautet: „Recht ähnlich“. Und diesen Kommentar kann man eigentlich bei jedem der folgenden sechs Titel beibehalten.
Es hätte kaum einen Unterschied gemacht, wenn man zwischen den Tracks keine Pause gemacht hätte, sondern das Ganze als einen Longtrack hätte durchlaufen lassen. Im Prinzip reicht hier ein Track auf einer Compilation. Man kann ihn ja in Dauerschleife laufen lassen.

Trackliste
| 1 | In a Hell | 7:09 |
| 2 | Tarrare | 4:48 |
| 3 | Then you’re dead | 4:19 |
| 4 | Change my Ways | 5:50 |
| 5 | Joyless Satisfaction | 6:20 |
| 6 | Diet of Worms | 2:39 |
| 7 | Thank you for being a Friend | 5:46 |
| 8 | Three o’Clock in the Morning | 6:41 |
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

