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Reviews

Kryptoportikus

Dark Rainbow


Info

Musikrichtung: Progressive Heavy Metal

VÖ: 21.03.2025

(Fastball / Bob-Media)

Gesamtspielzeit: 44:00

Im Fließtext erklärt uns der Waschzettel: „Musikalisch liefern die beiden Musiker lupenreinen Retro-Thrash Metal der alten Schule…“; im Infokasten lautet die Genre-Bezeichnung dagegen „Progressive Metal“.

Wenn man den Gesang von Franz Herde, der gelegentlich an Rob Halford („Imperial Machine“) oder King Diamond („The Curse of Medusa“) erinnert, als Beleg für den Retro-Thrash Metal wertet, geht das durch. Zumal mit der fantastischen High Speed Thrash Nummer „Sparta and Athens“ ein besonders überzeugendes Argument für diese stilistische Einordnung am Start ist. Damit hat sich's dann aber auch mit Thrash.

Überwiegend ist „Progressive Heavy Metal” wohl das bessere Etikett. Denn Kryptoportikus sprengen Genre-Grenzen. Da gibt es das schleppend-doomige „Dark Rainbow“, die interessante Fast-Ballade „The Oracle“, den treibenden Melodic Rocker „The Wanderings of Ulysses“ oder den folkig angesetzten Melodic Metal „Argonautica Part I“.

Eine musikalisch mehr als solide Angelegenheit, die sich zudem mit einem textlichen Konzept schmückt, das sich mit der griechischen Mythologie beschäftigt.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Stormy Seas 1:51
2Imperial Machine 3:16
3Dark Rainbow 4:17
4The Wanderings of Ulysses 6:29
5Argonautica Part I 1:30
6Ruins of Troy 5:30
7Medusa's Speech 1:31
8The Curse of Medusa 4:12
9Argonautica Part II 3:44
10The Oracle 5:25
11Sparta and Athens 4:23
12Argonautica Part III 2:07

Besetzung

Franz Herde (Voc)
Chris Techritz (Git, Synth <5,9,11,12>)

Gäste:
Alexander Kreuch (Keys <4>)
Tom Brenneis (B <5,9,10,11,12>)
Marc Nickel (Git Solo <6>)
Oliver Holzwarth (B <2,3,4>)
Jimmy Kosta (Git Solo <2,3,4,5,8,9,11,12>)
Trina Deuhart (Sprechtext <7>)
Spider the Akronaut (B <6,8>)
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So bewerten wir:

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06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger