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Reviews

Flame Dream

Supervision


Info

Musikrichtung: Progressive

VÖ: 29.01.2026 (1982)

(V Records)

Gesamtspielzeit: 42:29

Internet:

http://www.flamedreammusic.com

Sechs Alben haben Flame Dream in ihrem ersten Leben aufgenommen. Die vier ersten davon werden derzeit als CD wiederveröffentlicht. Dass das vierte Album nicht das vierte, sondern das dritte in der Reihe ist, liegt an der unorthodoxen Veröffentlichungspolitik der Band, auf die wir bereits eingegangen sind. Nach Supervision fehlt dann von den zur Wiederveröffentlichung vorgesehenen Alben nur noch das Debüt Calatea, das im April 2026 das Licht der Welt erblicken soll.

Supervision ist kein wirklicher Bruch mit der Vergangenheit der Band, aber es braucht etwas Zeit, bevor Stücke wie „Tragedy“ und „Woman’s Art“ wieder ähnlich deutlich an die Genesis der Wind an Wuthering-Phase anknüpfen.

Das eröffnende „Blackmail“ wirkt da deutlich moderner, oder zeitgemäßer, wenn man das Veröffnetlichungsdatum von Supervision bedenkt. Der fröhliche Synthie-Pop dürfte sich auch im Umfeld der Boggles wohlfühlen. Kein Wunder, dass man Parallelen zu Yes’ Drama erkennt. Der vom Synthesizer geprägte Prog des Titelsongs nähert sich dann wieder Genesis an, aber den immer mehr von Phil Collins geprägten Genesis der Alben Duke und Abacab.

Um es auf den Punkt zu bringen. Flame Dream werden pointierter, direkter, mehr Pop (wenn man das nicht als Negativum verstehen will).

Ich empfinde diese Entwicklung als positiv. Die Band sieht das wohl anders. Sie wurde auf den Alben fünf und sechs wohl weiter entwickelt, was dazu führt, dass sie nicht wiederveröffentlicht werden sollen, wie mir Sänger Peter Wolf im Interview verriet.


Schade! Ich würde auch „die mehr song-orientieren Alben `Travaganza´ (1983) und `8on6´ (1986)“, wie Wolf sie charakterisierte, hier besprechen. (Vielleicht ändert Wolf seine Meinung ja, wenn Ihr die bisherigen Wiederveröffentlichungen im vierstelligen Bereich ordert; Red.)



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Blackmail 4:41
2Dancing into Daylight 2:11
3Supervision 5:19
4Signs of Solitude 4:11
5Tragedy 5:12
6Time for a Change 5:40
7Woman’s Art? 3:04
8Paradise lost12:08

Besetzung

Pit Furrer (Dr, Perc)
Urs Hochuli (B, Git)
Roland Ruckstuhl (Keys)
Peter Wolf (Voc, Flöte, Sax, Perc)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger