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Fur and Gold
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Info
Musikrichtung:
Pop
VÖ: 06.02.2026 (2006) (BMG) Gesamtspielzeit: 82:02 |

Wenn man die Liste der Auszeichnungen und Nominierungen für Natasha Khan aka Bat for Lashes liest, die im Promozettel gelistet sind, und von den Einsätzen hört, die ihre Songs in Filmen und Werbekampagnen gefunden haben, ist man schwer beeindruckt.
Hört man dann die CD, fragt man sich erst, ob man im falschen Film ist, um dann zu vermuten, dass es sich hier um ein Kritiker-Darling handelt, das von den „Fachleuten“ warum auch immer abgefeiert wird, während Normalsterbliche wenig damit anfangen können.
Liest man den Promozettel allerdings gründlich liest, stellt man fest, das an keiner Stelle eindeutig gesagt wird, dass sich alle diese Lobeshymnen auf dieses erste Album beziehen. Vielleicht kam der Erfolg erst später?
Wie auch immer, wenden wir uns dem zu, um das es nun gehen soll.
Bereits bei dem leicht dramtischen Opener erweißt sich der hohe zerbechliche Gesang mit seiner Tendenz dazu schrill zu werden als eine der Achillesversen dieser Band(?). Das folgende „Trophy“ ist da ein anderes Kaliber. Nach einem bassigen Start drückt das Stück gut. Die Percussion setzen Akzente und die Vocals fesseln. Leider is das ein einsamer Rufer in der Wüste.
Nach dem ziellos hingehauchten „Tahiti“, iefert „What’s a Girl to do“ wenig mehr als dünnen Sprechgesang, der von dröhnenden Drums im Hintergrund begleitet wird. Dann wird die Hauchstimme von einem Flügel begleitet bevor es „The Wizard“ mit furchtbarem Gejammer gelingt, selbst in diesem Umfeld noch ein Low Light zu setzen.
Lassen wir‘s dabei. Es wird nicht besser!
Bei der Demo-CD, die der Album-Neuveröffentlichung beigegeben wurde, sieht es nicht anders aus.
Auch hier macht der Opener erst einmal etwas Hoffnung, wenn das instrumentale Arrangement leicht an Sally Oldfield erinnert. Aber auch hier begegnet uns wieder das dünne Gesinge. Und wieder ist es der zweite Track, der aufhorchen lässt, denn hier verzichtet Frau Khan darauf in die hohen Höhen zu steigen. So bekomt ihr zerbrechlicher Gesang einmal das, was ihm sonst fast durchgehend fehlt – Gefühl!
Das aber soll auch hier eine Eintagsfliege bleiben. Genau wie es mit dem grauenhaften Gejaule von „Howl“(!) wieder ein absolutes Low Light gibt.
Es gibt Alben, die sollte man in der Versenkung belassen, in der sie einst versunken sind. Fur and Gold gehört dazu!

Trackliste
2 Trophy (4:03)
3 Tahiti (3:38)
4 What’s a Girl to do? (2:59)
5 Sad Eyes( 4:17)
6 The Wizard (4:17)
7 Prescilla (3:35)
8 Bat’s Mouth (4:25)
9 Seal Jubilee (4:44)
10 Sarah (3:56)
11 I saw a Light (6:25)
Demos
12 Carrie (4:31)
13 Healing Fire (4:19)
14 Rosie (5:10)
15 Dark Time (4:32)
16 Howl (3:37)
17 Blood red Shoes (4:37)
18 Circle Song (3:33)
19 What’s a Girl to do? (BBC Live Lounge Version) (2:59)
20 Tahiti (BBC Rob da Bank Session) (3:30)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

