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Reviews

The Imaginaries

Fever


Info

Musikrichtung: Pop-Rock/Americana

VÖ: 22.08.2025

(The Imaginaries Music)

Gesamtspielzeit: 42:06

Internet:

https://www.imaginariesband.com/
https://www.bertus.com/
https://www.brooke-lynn-promotion.de/

The Imaginaries, das sind Maggie McClure und Shane Henry aus Oklahoma. Vor Gründung ihrer Band waren sie bereits erfolgreich solo unterwegs, bis sie sich sich 2018 zusammenschlossen. Hiermit verbindet sie auch der Ort Muscle Shoals, Alabama, dort traten sie damals gemeinsam auf und nachfolgend nahmen sie ihre Musik auch mit dortigen Studiomusikern auf, so auch auf ihrem zweiten Album Fever. Auch einige Gäste wurden eingeladen, die sicher bekanntesten dürften Joe Bonamassa („Crossroads“) und Vince Gill („Whole Lotta Livin'“) sein.

Die Beiden ergänzen sich hinsichtlich ihrer jeweils musikalischen Ausrichtungen, so bringt Henry die mehr rockenden Elemente ein, während McClure mit sanfteren Tönen zu punkten weiss. Und so schufen sie einen Sound inmitten einer Mischung von Rock, Pop, angereichert durch die gemeinsam erzeugten Gesangsharmonien, mithin treffend dem großen Topf Americana zuzuordnen. Somit gibt es inmitten des eigen erzeugten Ausdrucks Anleihen bei Musikern wie Tom Petty, hin und wieder ein Schuss Fleetwood Mac der Buckingham/Nicks-Ära oder auch an Huey Lewis oder Bob Seger muss ich gelegentlich denken.

Es startet mit einem energischen Auftakt mit rockig-treibender Ausstattung, dazu fügen sich die Harmony Vocals der beiden Bandleader Maggie McClure und Shane Henry sehr passend ein. Und so geht es meist in diesem Rock-Modus weiter.

Nun, in etwa kann man sich also in dieser Richtung orientieren, die Arrangements und die Songs klingen recht perfekt und lassen auch Raum für emotionale Gestaltung, und dieser Pop-Rock-Sound kann auch schon einmal ein wenig in Richtung Country-Rock schauen. Ein Song fällt ein wenig aus dem Rahmen, wenn ihm ein Bläserarrangement spendiert wird, ein wenig mexikanisch ausgerichtet, mit „Buzzard's Roost“.

Doch auch balladeske Ausführungen ihrer Songs erklingen zum Beispiel mit „Little By Little“, und dann wirken diese Harmony Vocals besonders eingängig, und speziell dieser Song bringt das erwähnte Country-Feeling etwas näher durch die Instrumentierung, unter anderem erklingt ein Banjo.

Schliesslich strahlt die Musik in gewisser Weise etwas „Verläßliches“ aus, weil man rasch bemerkt, was man erwarten kann, handwerklich einwandfrei und mit starker harmonischer Ausstrahlung, jedoch sich auch stark am Mainstream orientierend und somit Experimente jeder Art ausschließend, ein guter und angenehmer Soundtrack zur guten Unterhaltung, mit Songs, die sich orientieren zwischen durchschnittlichen Ergebnissen und größerem Anspruch.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Fever
2 Wishing Well
3 Crossroads
4 Whole Lotta Livin'
5 Constant
6 I Knew It Was You
7 Blizzard's Boos
8 Little By Little
9 Breaker
10 Riding That High
11 Here For You
12 Lucky Ones

Besetzung

Maggie McClure( vocals, piano, Wurlitzer, percussion, vibraphone, celeste, bells)
Shane Henry (vocals, electric guitars, acoustic guitars)
Justin Holder, Rob Humphreys, Jacob Schrodt, Chris Cooke (drums)
Trip Bower, Chad Copelin, Spencer Duncan, Chris Donahue (bass)
Kelvin Holly (electric guitars, 12-string guitar, baritone guitar)
Stephen Leiweke (electric guitars, acoustic guitars, percussion, banjo)
Isaac Stalling (slide guitar on 'Little By Little')
Drew Nichols (slide guitar on 'I Knew It Was You')
Will McFarlane (slide guitar on 'Breaker')
Chad Copelin, Dan Walker, Clayton Ivey, Micah Hutscher (organ and additional keyboards)
Allen Branstetter (trumpet on 'Buzzard's Roost')
Brad Guin (tenor saxophone, baritone saxophone, flute on 'Buzzard's Roost')
Joe Bonamassa (electric guitar on 'Crossroads')
Vince Gill (electric guitar on 'Whole Lotta Livin')
Ariel Posen (electric guitar on 'Wishing Well')
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So bewerten wir:

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06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
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