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Sweat and swim
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Info
Musikrichtung:
krautiger Blues Rock
VÖ: 27.06.2025 (1973) (MiG) Gesamtspielzeit: 69:15 |

Das schweizerische Krokodil setzt den 1972 auf Getting up for the Morning eingeschlagenen Kurs zwischen Kraut und Blues Rock ein Jahr später auf Sweat and swim konsequent fort.
Das Album begeistert sofort mit einem treibenden Power Rock-Blues, bei dem die Mundharmonika eine führende Rolle spielt. „Skylab“ greift diesen Faden wieder auf. Dazwischen geht es etwas ruhiger zur Sache.
Nach dem deepen Blues „Two to Twelve“ geht mit einem fantastischen Groove das nächste Highlight ,„That's all right, Mama“, an den Start.
Völlig eigenständig ist der Longtrack „Linger“, der von extrem ruhigen Passagen bis hin zum satten Blues Rock alle Register zieht. Mit dem eher ruhigen „Billy Dee“ begibt sich das Krokodil in die Sphären von Johnny Cash.
Das Album klingt mit dem von Sprechgesang geprägten „There you stand entangled“ soft groovend aus.
Im Original dürfte Sweat and swim ein Doppelalbum gewesen sein, auf dem „Linger“ die komplette dritte LP-Seite eingenommen hat.

Trackliste
| 1 | Talking World War III Blues | 4:45 |
| 2 | All I ever wanted | 5:06 |
| 3 | Daybreak | 8:28 |
| 4 | Skylab | 6:09 |
| 5 | Two to Twelve | 5:45 |
| 6 | That's all right, Mama | 5:47 |
| 7 | Linger | 17:40 |
| 8 | Little Girl | 4:59 |
| 9 | Billy Dee | 4:03 |
| 10 | There you stand entangled | 7:19 |
Besetzung
Mojo Weidell (Mundharmonika, Perc, Flöte, Voc)
Terry Stevens (B, Git, Voc)
Düde Dürst (Dr, Perc, Voc)
Gäste:
Hardy Hepp (Violine, Voc)
Rainer Marz (Git)
Veit Vaiden (Keys)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

