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Info
Musikrichtung:
Modern Metal
VÖ: 16.01.2026 (Metalville / Edel) Gesamtspielzeit: 39:31 |

Soulbound tanzen genüsslich zwischen den Stühlen – und das zahlt sich aus. Platz #11 in den deutschen Charts. Verdient!
Etwas Industrial, aber eher Leicht-Industrie, einiges an ausgelassenem Pop, die Aggressivität des Metals und eine ganze Reihe an zündenden Refrains werden so gekonnt amalgamiert, dass das Quintett die Anhänger der verschiedenen Sub-Genres nicht durch „fremde“ Elemente verscheucht, sondern gelungen über Grenzen hinweg crossovert.
Das Beiblatt ist solide. Die Trümpfe gut verteilt, so dass man das Album gut durchhören kann, ohne je das Verlangen nach der Skip-Taste zu haben. Neben hartem Elektro-Rock („No Kings for me“) und dem etwas gewollt brutalen „Sacred Skin“ steht leicht süßlicher Elektro-Metal („Syn“) ohne dass der rote Faden verloren geht.
Highlights sind das Refrain-starke „Not Metal enough“, der flotte Metal-Pop „Chaos & Amen“ mit seinen gelegentlich recht bissigen Vocals und die tolle Pop-Nummer „Neon Battlefield“.
Das schicke Digipack mit dem liebevoll gestalteten Booklet ist ein weiteres Kaufargument.
Stark! … und das nächste Mal werden die Top 10 geknackt.

Trackliste
| 1 | Abaddon | 1:27 |
| 2 | Syn | 3:12 |
| 3 | No Kings for me | 3:28 |
| 4 | Cutting Diamonds | 3:03 |
| 5 | Synfluencer | 3:35 |
| 6 | Chaos & Amen | 3:08 |
| 7 | Dark Throne | 3:04 |
| 8 | Neon Battlefield | 3:26 |
| 9 | Sacred Skin | 3:40 |
| 10 | Not Metal enough | 3:57 |
| 11 | Synners Crown | 3:49 |
| 12 | If you seek Amy | 3:38 |
Besetzung
Felix Klemisch (Git, Back Voc)
Mario Krause (Dr)
Jonas Langer (B)
Patrick Winzler (Synth)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

