Reviews
Three
![]() |
Info
Musikrichtung:
Doom / Indie
VÖ: (Tonzonen / Cargo) Gesamtspielzeit: 41:19 |

Richtig hell wird es nicht, aber Hum arbeiten sich auf Three fast kontinuierlich aus der düsteren Atmosphäre heraus, mit der der zähflüssige Doom „Three to One“ das Album eröffnet. „Freaks of Nature“ setzt den Weg durch die sich (etwas erhellende) Düsternis mit verhaltenem Groove fort. Das Refrain-starke „Burning Air“ wird mit leicht flirrenden Gitarren zu einem der relativen Highlights des Albums.
Danach wird es heller, aber die Soongs verkommen mehr und mehr zur reinen Soundkulisse. „March of the lost Souls“ bietet wenig mehr als Geräusche.
Und dann kommen die drei Stücke, die in diesem Umfeld wirklich erstaunen. Mit „Underground“ heben Hum endlich mal wirklich etwas ab. Mit seinen HipHop Vocals erinnert das Ganze an eine Art Beastie Boys-Crossover im Doom-Mantel. Der Gitarrenrock „Ashes to Ashes“ lässt mit seinem weichen Gesang jede Düsternis hinter sich; packt aber nicht, während „It’s up to you“ einen Bass Groove mit Computerstimme paart.
Die trauen sich was. Immerhin!
Danach gibt’s noch etwas Schrammel-Rock, der nicht unbedingt vom Hocker haut.

Trackliste
| 1 | Three to One | 4:02 |
| 2 | Freaks of Nature | 4:11 |
| 3 | Burning Air | 3:45 |
| 4 | First Contact | 2:17 |
| 5 | Humans | 5:51 |
| 6 | March of the lost Souls | 2:30 |
| 7 | Underground | 3:47 |
| 8 | Ashes to Ashes | 4:00 |
| 9 | It’s up to you | 4:11 |
| 10 | This means War | 4:24 |
| 11 | The Hum | 2:24 |
Besetzung
Floh (Dr, Special Fx)
Harri (Git, Voc, Samples)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

