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Wes Smith Presents: We, The Funky, Volume 1 (Mini Album)
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Info
Musikrichtung:
Jazz/Fusion/Funk
VÖ: 15.01.2026 (Smith5Music) Gesamtspielzeit: 27:36 Internet: http://www.smith5music.com/ https://jazzfuel.com/ |

Heute begeben wir uns nach Los Angeles und treffen dort den Saxofonisten Wes Smith. Als Studiomusiker kann er auf eine lange Reihe bekannter Musiker zurückblicken, unter anderem arbeitete er mit Stevie Wonder oder Booker T. Jones zusammen. Doch mit diesem Mini-Album We, The Funky, Volume 1 stellt er sich nun als Bandleader vor. Soul, Funk, Jazz, eine bunte Mischung wird auf den fünf Songs präsentiert.
Und so gestaltet sich die Musik in gewissem Sinne als „einwandfrei und sauber“, mit stets vielen coolen Elementen, und in positivem Sinne mit einer Art altmodischem Sound, allein durch die Verwendung des Fender Rhodes. Hier werden keine Wagnisse eingegangen, es bleibt relativ „clean“, aber nie kalt, und es ist eine Menge Soul zu spüren, und ganz viel Groove!
Auf dem ständig rhythmisch federnden Untergrund können sich die einzelnen Solisten austoben, allen voran natürlich Wesley Smith selbst, der mir am besten gefällt, wenn er eine Flöte einsetzt, wie zum Beispiel bei „Sunrises“, mit der er eine wunderbare Stimmung erzeugt. Auch die drei Trompeter vermögen mit dem einen oder anderen Solo klare Zeichen zu setzen.
Ja, diese Musik lebt, sie ist lebendig und man hat bemerkt rasch, dass sie in ständiger Bewegung ist.
Ein wenig cooler ist dann „Baby Steps“, und langsamer, und auch hier sorgt wieder die Altflöte mit diesem speziellen Sound, für ein sehr angenehmes Hörgefühl, alles kommt so herrlich cool und funky, und wird durch die Gitarre bestens unterstützt in dieser Stimmung.
We, The Funky ist letztlich grundsätzlich in der Jazz-Tradition verwurzelt, und orientiert sich halt auch am Sound und der Entwicklung der Sechziger/Anfang Siebziger, als sich Musiker wie Freddie Hubbard, Hubert Laws, Joe Farrell und weitere auf den Weg machten, den Jazzgedanken zu erweitern und die Hinzunahme von souligen Elementen, die dann nach und nach immer mehr mit Funk ausgekleidet wurden. Und so ist diese Musik auch sehr tanzbar und der Groove geht sofort in die Beine, auch wenn man sitzt, da ruft doch der Dancefloor, hier mit noch echt gespieltem Sound.
Die Arrangements können sich alle sehen lassen und sind gefüllt mit guten Zutaten, immer rhythmisch, und ohne den Jazz aus den Augen zu verlieren. Die Musik der fünf Songs steht eisern wie aus einem Guss, und man darf sich schon freuen, denn ich denke, „Volume 2“ wird nicht lange auf sich warten lassen.

Trackliste
2 Sunrises (4:56)
3 Baby Steps (6:43)
4 Ventura Penthouse (4:42)
5 Hdub Hiatus (6:14)
Besetzung
Frank Abraham (electric bass - Tracks 1, 2, 3, 5)
Donald Barrett (drums)
Sam Barsh (Fender Rhodes - Tracks 1, 2, 3, 5)
Christopher Bautista |(trumpet - Track 2)
Maurice “Mobetta” Brown (trumpet -Track 4)
Michael Cottone (trumpet - Track 1)
Khrystian Foreman (trombone - Track 3)
Dimitry Goredetsky (electric bass - Track 4)
Justin Kirk (trombone - Track 5)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

