····· Die Beatles durch das Objektiv von George Harrisons Kamera ····· Im Frühjahr 2027 gehen und Sonata arctica gemeinsam mit einem Orchester auf Tour ····· Geburtstag im August; Feier im September; CD noch 2026 - Inga Rumpf feiert ihren 80sten ····· Prachtvoll präsentiert – das Alan Parsons Project ····· Mit einer Reihe von Coverversionen feiern dArtagnan ihr Zehntes ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Foreigner

All Engines on; Live in London


Info

Musikrichtung: Classic Rock / AOR

VÖ: 17.10.2025 (2010)

(Ear / Edel)

Gesamtspielzeit: 54:12

Internet:

http://www.foreigneronline.com

All Engines on wurde am 25. Juli 2010 im Londoner Camden Roundhouse mitgeschnitten. Das ist so ziemlich die einzige Information, die uns das Booklet-lose Digi-Pack über Besetzung und Tracklist hinaus zu Verfügung stellt.

Die Kürze des Sets dürfte sich dadurch erklären, dass der Auftritt im Rahmen eines iTunes-Festivals stattgefunden hat. Möglicherweise erklärt das auch die Konzentration auf die ersten vier Alben der Band. Darüber hinaus hat es nur ein Titel des damals aktuellen Albums Can’t slow down und zwei Stücke des 84er Hit-Albums Agent provocateur in die Set-List geschafft. Es bildet durchaus den Karriere-Verlauf von Foreigner ab, dass alle drei dieser späten Titel Balladen sind.

Dass die wahren Stärken der Band woanders liegen, war bei der Zusammenstellung der 2010-er Setlist offenkundig bewusst. All Engines on endet und startet mit zwei der krachigsten Rocker der Band vom zweiten Album Double Vision. Dazwischen gibt es Highlights, wie das auf doppelte Länge gebrachte „Cold as Ice“ vom Debüt, das von einem langen Streicher-Intro eingeleitete „Urgent“ und das unkaputtbare „Dirty White Boy“, das auch mit schönen Keyboard-Akzenten punktet.

Erwähnen muss man unbedingt Tom Gimbel, der mit seinem Saxophon immer wieder Akzente setzt. Kelly Hansen wiederum musste – mit Ausnahme von „When it comes to Love“ in dem Konzert nur Songs intonieren, die im Original von Lou Gramm gesungen wurden – und er scheitert nicht ein Mal.

Eine Frage aber muss noch gestellt werden. Warum wurde 4, das legendärste Album der Band, nur ein Mal mit „Urgent“ berücksichtigt? Zumindest der „Juke Box Hero“ hätte mit im Programm sein müssen.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Double Vision 4:19
2Cold as Ice 6:07
3When it comes to Love 4:11
4Dirty white Boy 4:01
5That was Yesterday 4:29
6Starrider 6:24
7Feels like the first Time 4:49
8Urgent 7:47
9I want to know what Love is 6:17
10Hot blooded 5:47

Besetzung

Mick Jones (Lead Git, Git, Keys, Lead Voc <6>)
Kelly Hansen (Lead Voc, Perc)
Jeff Pilson (B)
Tom Gimbel (Git, Sax, Flöte)
Michael Blustein (Keys)
Jason Sutter (Dr)
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger