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Reviews

White Lies

Night Light


Info

Musikrichtung: Indie Pop/Rock

VÖ: 07.11.2025

(Play It Again Sam)

Gesamtspielzeit: 43:07

Internet:

https://whitelies.com/
https://www.pias.com/
https://www.playitagainsam.net/

Seit 2007 existiert die damals in London gegründete Alternative-Rock-Band White Lies.
2009 wurde das Debütalbum mit „To Lose My Life“ veröffentlicht. Einige Jahre später ist es jetzt Zeit für das siebte Album, Night Light. Mit dem sechsten Album As I Try Not To Fall Apart hatte ich die Formation bereits einmal vorgestellt. Im Gegensatz dazu hat sich die Musik ein wenig verändert. Zunächst hatten die Bandmitglieder vereinbart, die verwendeten Songs erst einmal live zu präsentieren, um nachfolgend im Studio aufzunehmen.

Grundsätzlich gibt es einen mehr am Rock orientierten Sound, gleich beim Eröffnungssong „Nothing On Me“ auszumachen und auch nachfolgend ist es Bestandteil, ebenso mit „Keep Up“. Aber nicht durchgehend, und so dürften Freunde der Band dennoch Freunde bleiben. Denn stets bleibt auch die maßgebliche Teilnahme des Keyboarders Seth Evans nicht unberücksichtigt. Denn recht oft schieben sich Synthie-Passagen in den Vordergrund oder verweilen zumindest als Auskleidung. Und mich selbst stören ganz einfach die künstlichen Klänge der Drums, zum Beispiel bei der Ballade "Everything Is Ok", wobei mich Sänger McVeigh hier ein wenig an Bruce Springsteen erinnert. Auch mit „Night Light“ wurden die künstlichen Drums wohl eingesetzt, in Verbindung mit dem Song sicher nicht unbedingt eine sehr gute Idee, zumal man ja offensichtlich aufgrund der vorherigen Live-Vorstellung einen „echteren“ Sound plante, oder?

Höhepunkt des Indie-Pops bleibt für mich der letzte Song, „In The Middle“, der für mich ganz stark in Gefilden von Ultravox stöbert, mit deren Mischung aus New Wave und Synthie-Pop. Eine gute Abrundung auf fünf Songs bietet schließlich der Saxofonist Nat Philipps, der sich mit guten und passenden Vorstellungen einschieben kann.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Nothing On Me
2 All The Best
3 Keep Up
4 Juice
5 Everything Is OK
6 Going Nowhere
7 Night Light
8 I Just Wanna Win
9 In The Middle

Besetzung

Harry McVeigh (vocals, guitar, keyboards)
Charles Cave (bass, backing vocals, keyboards)
Jack Lawrence-Brown (drums)
Seth Evans (keyboards)
Nat Philipps (saxophone - #1, 2, 6, 8, 9)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger