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Land Of The Midnight Sun
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Info
Musikrichtung:
Americana
VÖ: 29.08.2025 (Heptown Records) Gesamtspielzeit: 40:09 Internet: https://www.facebook.com/sigvardmusic https://www.heptownrecords.com/ https://www.hemifran.com/news/ |

Erneut führt uns die musikalische Reise nach Schweden, zur Band Sigvard & The Bone Whispers. Geleitet wird die Formation von Jonas 'Joppe' Hellerup – Sigvard. Man liest über ihn, dass er der „21st century Cash“ und "Schweden's Nick Cave“ genannt wird.
Nach einer Veröffentlichung aus 2023, „The Ballad Of St.Catherine Of Clare“ wird nun nachgelegt mit einem neuen Album, Land Of The Midnight Sun. Begleitet wird er von The Bonewhispers, Lars and Mats Brandström und Olof Broberg. Leider konnte ich nichts Genaues dazu finden, ob diese neue Platte auch in dieser Besetzung eingespielt wurde.
Musikalisch ist man in Richtung Americana unterwegs, inklusive der hier angesiedelten unterschiedlichen Ausprägungen. So trifft man auf Spuren von Southern Rock oder auch das Genre Country wird bedient, man lausche einmal dem flotten „When I Die“. Der Auftakt mit dem Titelsong ist in eher ruhigen Gefilden angesiedelt, doch schwingt auch hier ein Hauch Country-Rock mit. Klar, so dürfen Instrumente wie die Pedal Steel, Fiddle und Mandoline nicht fehlen, wenn es um die unterschiedliche Ausgestaltung der Songs geht.
„Call My Name“ tendiert etwas in Richtung typischen West Coast-Sounds aus Kalifornien, ein wenig nach J.J.Cale klingt es mit „Deep Water“, oder auch „Lay Down Sally“ von Clapton lässt grüssen. Mit „Mama Your Boy Is Hurting“ wird ein cooler Blues mit Harmonica-Begleitung vorgestellt. Zum Schluss erklingt dann eine Ballade mit „Harbour“, die wiederum einen Hauch Country-Feeling in sich trägt, vor Allem dank der Pedal Steel.
Hinsichtlich der Texte sollen sich diese wohl auf wahre Begebenheiten stützen, der Titelsong beispielsweise basiert auf einer recht düsteren Geschichte mit einem Hintergrund von Gewalt mit einer Schusswaffe. Auffällig ist darüber hinaus die recht eigenwillige Stimme des Bandleaders, die man eigentlich schlecht vergleichen kann mit anderen Sängern, mal ein Hauch Bowie, dann mag Nick Cave in der Tat das eine oder andere Mal zutreffen, aber letztlich bleibt es recht individuell und Hellerup singt mit emotionalem Ausdruck und Engagement. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass er hinsichtlich der gelegentlichen Country-Anklänge gut Songs von Gram Parsons interpretieren könnte.

Trackliste
2 Call My Name
3 Deep Water
4 Breathe
5 When I Die
6 Bang Your Drum (Go To War)
7 Mama Your Boy Is Hurting
8 Better Than Me
9 Harbour
Besetzung
Jonas "Joppe" Sigvard Hellerup (vocals, guitars)
Lars "Mr. Bonewhisper" Brandström (guitars)
Olof Broberg (bass)
Mats Brandström (drums)
Samuel Lundström (fiddle)
Goran Petrovski (fiddle)
Hedvig Wieslander (cello)
Lars Nilsson (keyboards)
Martín "Armonica" Poblete (harmonica)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

