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Reviews

Sweet

Sweet Fanny Adams revisited


Info

Musikrichtung: Hard Rock

VÖ: 22.08.2025 (2012)

(Metalville)

Gesamtspielzeit: 49:09

Internet:

http://www.thesweet.com

2012 stand eine Band auf der Bühne, die sich Sweet nannte und das 74er Album Fanny Adams performte. Der einzige echte „Sweet“ dabei war Andy Scott. Konkret bedeutet das, dass die Band besagtes Album im Rahmen eines Live-Auftrittes fast vollständig (2 Ausnahmen: „Peppermint Twist“, „Rebel Rouser“) spielte und es – wenn das hier ein komplettes Konzert sein sollte – um drei Hits ergänzte.

Mit dem Verzicht insbesondere auf „Peppermint Twist“ betonten die Sweet die Abkehr vom Bubblegum Pop der frühen Jahre, für die das Album Fanny Adams historisch steht, und präsentierten sich als ambitionierte Hard Rock Truppe. Ergänzt wurde das Programm um zwei Single-Hits vom Nachfolgealbum Desolation Boulevard und dem „Ballroom Blitz“, der vor Fanny Adams, das selber keinen Hit abgeworfen hatte, als Single, die auf keinem Album erschien, veröffentlicht worden war.

Die drei Singles sind dann auch Highlights dieses Live-Albums. Der Power-Rock „AC-DC“ (der nix mit Australiens Finest, die 74 noch Zukunftsmusik waren, zu tun hat), das starke „Set me free“ und das rau rockende „Sweet F.A.“ können daneben aber gut bestehen.
Das mit einem jazzigen Instrumental-Part um zwei Minuten gegenüber der Studiofassung verlängerte „Restless“ betont die neuen Ambitionen der Band.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Sweet F.A. 6:10
2Heartbreak today 4:28
3The six Teens 4:44
4Restless 6:32
5No you don't 4:10
6Into the Night 4:16
7AC-DC 3:40
8Fox on the Run 4:58
9Set me free 4:28
10Ballroom Blitz 5:43

Besetzung

Andy Scott (Git, Voc, Lead Voc <6>)
Pete Lincoln (B, Lead Voc)
Tony O’Hara (Keys, Git, Voc <5,9>, Lead Voc <5,9>)
Bruce Bisland (Dr, Voc)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger