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Reviews

Black Sabbath

Paranoid


Info

Musikrichtung: Heavy Metal

VÖ: 18.09.1970

(Vertigo)

Gesamtspielzeit: 42:03

Dass ich dieses zweite Album von Black Sabbath jetzt bespreche, hat nichts damit zu tun, dass die Erstveröffentlichung fast auf den Tag genau 55 Jahre zurückliegt. Ich habe es vor 25 Jahren am 18. Oktober 2000 in der WOM-Filiale in der Wilmersdorfer Straße erstanden und so hält es Einzug in meine 25 Years after-Kolumne.

Ich bin nie ein 100%iger Sabbath-Fan gewesen, und wenn dann vor allem ein Fan ihrer Dio-Phase. Aber Paranoid enthält drei Klassiker, die man einfach nicht ignorieren kann. Dazu gehört natürlich mit dem Titelsong der Sabbath-Klassiker überhaupt. Und auch „Iron Man“ und „War Pigs“ sind überlebensgroße Klassiker.

Mit der schönen, völlig unmetallischen Akustik-Nummer „Planet Caravan“ schnüren die Birminghamer ein fantastisches Paket für die erste Album-Seite.

Damit kann die zweite Seite bei Weitem nicht mithalten. Das zwischen Doom und Stoner-Sound agierende „Electric Funeral“ leidet trotz starker rockiger Parts an der dünnen Produktion. Der Semi-Longtrack „Hand of Doom“ kommt mit seinem Wechsel zwischen rockigen und proggigen Parts und fast spoken Vocals nicht richtig rüber. Bevor das instrumentale „Rat Salad“ das Album instrumental beschliesst, greift der Doppeltitel „Jack the Stripper / Fairies wear Boots“, der mehr Groove als Doom ist, auf bluesige Traditionen der Prä-Rock-Ära zurück.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1War Pigs 7:57
2Paranoid 2:50
3Planet Caravan 4:31
4Iron Man 5:56
5Electric Funeral 4:52
6Hand of Doom 7:12
7Jack the Stripper / Fairies wear Boots 6:16
8Rat Salad 2:29
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger