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Reviews

Hydra

ReHydration


Info

Musikrichtung: Melodic Rock

VÖ: 20.09.2024

(Pride & Joy / Soulfood)

Gesamtspielzeit: 53:53

Internet:

https://www.facebook.com/henrikhydra

2022 ritten Hydra auf ihrem Erstlingswerk Point Break noch die Welle, beim Nachfolger ReHydration sieht es jetzt so aus, als würden sie von ihr überrollt und verschluckt werden. Doch keine Angst, die Schweden um Mastermind Henrik Hedström agieren weiterhin souverän, planvoll und mit mehr Power und Leidenschaft denn je! Parallelen zu den französischen Kollegen von Heart Line und deren jüngster Entwicklung hin zu mehr Dampf auf dem Kessel sind zwar Zufall, aber dennoch auffällig!

Dabei fängt alles ganz harmlos an: Vorsichtig, fast schüchtern linsen die Keyboards um die Ecke, als wollten sie dich einlullen. Aber nur für ca. 12 Sekunden, bevor eine energische Gitarre das Bild geraderückt: Hier geht’s lang! Beim Opener „We Belong“ stimmt gleich mal alles: das Grundgerüst, die Feinheiten, die Melodien in Strophe und Refrain, und nicht zuletzt die kraftstrotzende, dezent dramatische Ausführung. Und auf diesem Level geht es ungebremst weiter! Der Ohrwurm „Marionette“ und das im besten Sinne perfekte „Still The Same“ (Pop-Rock in Vollendung!) klingen, als sei das die einfachste Sache der Welt!
Das sich langsam aufbauende „Eye Of The Storm“ bietet im Anschluss noch etwas mehr Drama – und Andi Kravljaca die Möglichkeit, seine wandlungsfähige und enorm powervolle Stimme in ihrer ganzen Pracht, in all ihrer Höhe und Breite voll auszufahren. Der Mann ist der Wahnsinn! Dank ihm merkt man erst bei genauerem Hinhören, dass Hydra zum Ende der immerhin 54 Minuten dann doch ein wenig die Luft ausgeht, die letzten beiden Songs „Love Remains“ und „Me Minus You“ vereinzelte Längen aufweisen.

Bis dahin haben einen packende Hammersongs voller Saft und Kraft wie das hintergründige „Made-Up Stories“ oder „Clown Without A Circus“ (geiler Titel!) mit seinem raffinierten, teilweise wie geflüsterten Hintergrundgesang eh längst unentrinnbar in ihren Bann gezogen!

Die Steigerung zum beileibe nicht schwachen Debüt Point Break ist auf jeden Fall beachtlich!



Michael Schübeler

Trackliste

1We Belong5:36
2Marionette5:08
3Still The Same4:57
4Eye Of The Storm5:03
5Made-Up Stories5:07
6Clown Without A Circus5:08
7Two Of A Kind5:03
8I Remember3:36
9Out In The Cold5:07
10Love Remains4:36
11Me Minus You4:32

Besetzung

Andi Kravljaca (Vocals, Lead & Rhythm Guitars)
Henrik Hedström (Keyboards, Acoustic Guitar, Piano)
Jonny Trobro (Bass)
Daniel Flores (Drums and Keyboards)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger