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Atlantis
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Info
Musikrichtung:
Jazz/Electro-Fusion
VÖ: 29.08.2025 (Jusqu'à la nuit) Gesamtspielzeit: 43:53 Internet: https://www.annepaceo.com/ https://mosaik-promotion.de/ |

Die 1984 geborene französische Jazz-Schlagzeugerin, Sängerin und Komponistin Anne Paceo wuchs an der Elfenbeinküste auf. Ab 2005 studierte sie in Paris am dortigen Konservatorium. Sie arbeitete mit zahlreichen bekannten Stars der Jazzszene, unter anderem mit Ravi Coltrane, Dianne Reeves oder Kenny Garrett. Ein Debütalbum erschien 2008, im Trioformat als Band namens Triphase.
Ihr aktuelles Album mit dem Titel Atlantis erscheint nun als Septett. Nicht nur Quellen im Jazz, sondern auch im Pop und eine Spur Elektronik sind in den dreizehn Songs verarbeitet worden. So sind inklusive der Protagonistin selbst drei Sängerinnen zu hören. Hintergrund für die Entstehung des Albums soll ein Erlebnis unter Wasser gewesen sein, in Verbindung mit einer Taucherfahrung, wie es heißt, in der Schwerelosigkeit des Ozeans, zwischen Dunkelheit und Licht, an einem Ort zwischen Realität und Mythos, wo Identität, Zeit und Erinnerung ineinanderfliessen.
"The Edge" eröffnet diesen Reigen mit reichlichem Elektronikeinsatz und dem Trompetensound von Zacharie Ksyk, übergehend in das erste Vokalstück, "Tant qu’il y a de l’eau", leider ist auf den jeweiligen Songs nicht vermerkt, wer die Gesangsbeiträge beisteuert. Auf "Restless" wird der Part auch von einem Mann übernommen, es ist Piers Faccini.
Stilistisch findet sich ein Mix, der recht viel elektronische Bearbeitung und Zusätze enthält, mitunter erinnert es an die Musik von Björk oder an bestimmte skandinavische Musiker, wie von den Trompetern Arve Henriksen oder Nils Petter Molvær, ja, es ist insofern Zacharie Ksyk, der im Rahmen der Gestaltung eine wichtige Rolle einnimmt.
Oft durchzieht die Songs ein mystische Stimmung, ein Gefühl von Weite und Ruhe, so denke ich, ist die Absicht der Protagonistin, die sie mit ihrem Tauchgang verbindet, sehr passend und zielgerichtet umgesetzt worden. Es ist nicht unbedingt erforderlich, speziell einen Song hervorzuheben, denn die dreizehn Titel als solches bilden eine große dichte Einheit voll poetischer Ausdruckskraft, ja, eine sehr eindrucksvolle und ganz besondere Veröffentlichung lädt uns ein zu einem großartig strahlenden Hörerlebnis!

Trackliste
2 Tant qu’il y a de l’eau (3:25) feat. Laura Cahen
3 Inside (3:27)
4 Sedna (2:55)
5 Aube marine (3:32)
6 Love Song (2:49)
7 The Diver (4:29)
8 Restless (3:37) feat. Piers Faccini
9 Au large (2:55)
10 Mantha (4:48)
11 Sur une île (4:24)
12 L’écume (3:58)
13 Au vent (outro) (0:55)
Besetzung
Cynthia Abraham (vocals)
Gildaa (vocals)
Zacharie Ksyk (trumpet)
Christophe Panzani (saxophone)
Gauthier Toux (piano & OB6)
Oxy (Moog & Prophet)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

