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The Blues Summit
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Info
Musikrichtung:
Blues/Rock/Soul-Fusion
VÖ: 25.07.2025 (Ruf Records) Gesamtspielzeit: 45:27 Internet: https://devonallmanproject.com/ https://wordpress.rufrecords.de/ https://www.brooke-lynn-promotion.de/ |

Offensichtlich scheint die Allman Brothers Band ewig zu existieren, denn mit Devon Allman hält dieser als Sohn von Gregg Allman den Namen am Leben, und er erfüllt mit seinem neuen Album The Blues Summit das Vermächtnis von Vater und Onkel bestens. Diese Verbindung von Southern Rock und Blues war stets etwas Besonderes, und davor macht auch diese Veröffentlichung nicht halt.
Doch hier sind Blues und grooviger Soul-Sound mehr im Vordergrund, in dieser unwiderstehlich innovativen und individuellen Mischung. Als Basis agiert die Band um den Sänger und Gitarristen Allman mit Bassist Justin Corgan und Drummer John Lum, ergänzt um Jackson Stone, der neben der Rhythmusgitarre auch gelegentlich den Lead-Gitarren-Part übernimmt. (#2, 5) Dazu füllt Keyboarder John Ginty den Sound aus, und die Gesangsparts teilt man sich unter dem Protagonisten und Jimmy Hall auf, bis auf "Real Love", dass mit emotional starker Gestaltung von Sierra Green übernommen wird, sowie vom Gast Larry McCray, der zu seiner Komposition "Hands And Knees" ebenfalls das Gitarrensolo beisteuert.
Die legendären Memphis Horns tragen mit ihren Bläserarrangements auf "Runners In The Night" und besonders auf dem Instrumental "Gettin' Greasy With It" dazu bei, dass ein souliges Muscle Shoals-Feeling aufkommt, what a groove! Dieses wird noch einmal brillant präsentiert mit "Hands And Knees"!
Im Übrigen stammen die Songs in der Regel in Zusammenarbeit von Allman und Larry McCray oder von Allman allein, doch auch zwei bekannte Songs wurden als Coverversionen aufgenommen. Einmal ist das "Wang Dang Doodle" von Willie Dixon und dann "Little Wing" von Hendrix. Ein oft gecoverter Song, diese Version erinnert mich recht stark an jene von Derek and The Dominos. Hier steuert Allman selbst das Gitarrensolo bei, und singt den Song ebenfalls.
Fazit: Das ist ein typisches Album mit dem individuellen Blues-Feeling, das bereits die Allman Brothers Band zelebrierte, kein archaischer und bodenständiger Blues halt, sondern dieser ganz spezielle Sound, der mit dem Blues als Grundlage diese ganz besondere Art souligen Grooves dazupackt und Musik bietet, die aus der Seele und dem Herzen zu kommen scheint und einen sehr hohen Unterhaltungswert besitzt, wie Allman mit dem letzten Song, dem zweiten Instrumental "Midnight Lake Erie" noch einmal gefühlvoll zur Schau stellt!

Trackliste
2 Blues Is A Feelin'
3 Peace To The World (ft. Robert Randolph)
4 Real Love
5 After You
6 Gettin Greasy With It
7 Wang Dang Doodle
8 Hands And Knees (ft. Larry McCray)
9 Little W ing
10 Midnight Lake Erie
Besetzung
Justin Corgan (bass)
John Lum (drums)
Jackson Stokes (rhythm guitar, lead guitar, hand claps)
Christone "Kingfish" Ingram (lead guitar - #1)
Sierra Green (background vocals, hand claps, vocals - #4)
Jimmy Hall (harmonica, vocals, hand claps)
The Memphis Horns (horns - #1, 6, 8)
John Ginty (keyboards)
David Gomez (percussion, saxophone)
Robert Randolph (pedal steel - #3)
Funky Butt Brass Band (horns - #3)
Mark Hochberg (strings)
Sarah Jones (hand claps)
Chris Brush (hand claps)
Larry McCray (lead guitar - #8)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

