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Reviews

Ledfoot

Plain Simple Honesty


Info

Musikrichtung: Americana

VÖ: 18.07.2025

(TBC)

Gesamtspielzeit: 34:24

Internet:

https://www.ledfoot.net/
https://www.tbcrecords.com/
https://mosaik-promotion.de/

"Schlichte, einfache Ehrlichkeit", so in etwa nennt Tim Scott McConnell alias Ledfoot sein neues Album, und so führt sich das offensichtlich fort nach seiner letzten Veröffentlichung Outsiders aus 2024. Dort hatte ich bemerkt, das "ein Album mit recht einfach gehaltener Musik entstanden ist, die durch die warmherzige und menschliche Stimmung einen hohen Stellenwert einnimmt."

Und auch auf Plain Simple Honesty nimmt er sich erneut bodenständigen Themen an, die das Leben schreibt, kleine Geschichten von Aussenseitern, Verlierern dieser Gesellschaft, aber auch Texte, die Zuversicht beinhalten. Nachzulesen ist das im separaten Booklet, in dem alle Texte abgedruckt sind. Und durch die in den Arrangements ausgedrückte Reduktion gewinnen diese verschiedenen Stimmungen an Tiefe und Klarheit. Aufgebaut ist die Musik auf den Grundpfeilern Blues und Country, ein wenig Rock dazu und fertig ist der große Topf Americana gefüllt.

War der Vorgänger noch mit vier Musikern eingespielt worden, so hat sich der Protagonist nun nur eines Begleiters bedient, Markus O. Klyve mit Keyboards, Backing Vocals und Perkussion. Und das ist auch völlig ausreichend für die zehn Songs des Albums, füllt sie Ledfoot mit seinen Instrumenten doch bereits vollständig aus.

Die meisten Songs sind recht zugänglich und der Titelsong atmet eine Menge Melodik und ist sehr angenehm zu hören mit seiner Art von Eindringlichkeit, und so erzählt der Musiker in diesem Umfeld eben von dieser so wichtigen Ehrlichkeit, die stets einen Platz im Leben haben sollte. "Tell me the truth, give me security, that all that you said, is based in reality, just some plain simple honesty." "Maybe it's time to look for a better way and make up your minds to give up this fantasy for some plain simple honesty."

Mit typischen Elementen US-amerikanischer Singer/Songwriter trägt er die Songs vor, mal ein wenig melancholischer, dann wieder mit fingerschnippendem Swing bei "Burning Blue", ein wenig Blues inklusive bei "The Devil's Game", und jede Spielart mit einer individuellen Stimme vorgetragen, nicht unbedingt auf Schönklang aufgebaut, sondern mit mitunter zartem Ausdruck und Lebenserfahrung ausdrückend, dabei immer mit starker Emotionalität.

Letztlich führen diese verschiedenen Elemente, Emotionen, einfache Struktur und die Direktheit der Songs, dass insofern ganz im Sinne des Titels ein Album entstanden ist, dass durch seinen schlichten, einfachen und ehrlichen Ausdruck glänzen kann.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 All You Ever Had
2 Plain Simple Honesty
3 My Empty Heart
4 Burning Blue
5 Crystal River
6 Hey Ho
7 Hard Times
8 The Devil's Game
9 Alone Again
10 The Ways of Man

Besetzung

Tim Scott McConnell (vocals,12 string guitars, 8 string baritone guitar, bass, banjo, backing vocals, percussion)
Markus O. Klyve (keyboards, percussion, backing vocals)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger