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Reviews

Annihilator

Refresh the Demon (Review-Serie, Folge 2)


Info

Musikrichtung: Thrash Metal

VÖ: 6.6.2025 (11.3.96)

(Ear / Edel)

Gesamtspielzeit: 52:24

Annihilator-Review-Serie, Folge 2: Refresh the Demon

Die ersten drei Scheiben von Annihilator sind, genau wie die siebte, bei Roadrunner erschienen. Dazwischen hat die Truppe um Jeff Waters von Album zu Album das Label gewechselt. Diese drei Alben sind nun, ergänzt um ein Bonus-Track-Album, von Ear neu veröffentlicht worden. Wir stellen diese vier Veröffentlichungen in einer Review-Serie vor. Begonnen hatten wir im Juli mit King of the Kill. Nun folgt der ursprünglich 1996 bei Music for Nations veröffentlichte Nachfolger.


Refresh the Demon steht dem Vorgänger kaum nach. Natürlich sind es fast immer die schreddernden Gitarren von Jeff Waters, die das mehr oder weniger Solo-Projekt des kanadischen Virtuosen nach vorne treiben. In der Regel heißt das Thrash as Thrash can!

Aber die Fast-Ballade „Innocent Eyes“ kann ebenso punkten, wie „City of Ice“, das mit seinen weichen melodischen Gitarren die Frage stellt, ob das überhaupt noch Thrash Metal ist. „A Man called Nothing“, der längste Track des Albums, nutzt seine Dauer, um reichlich Abwechslung zwischen dem ruhigen Akustik-Auftakt, intensiven Gitarren-Soli und auch wieder massiven Schredder-Parts zu gestalten.

Die Highlights sind aber natürlich die Thrash-Granaten, bei denen Waters seine Finger fliegen lässt: „Refresh the Demon“, „Ultraparanoia“, „The Pastor of Disaster“, „Anything for Money“ und „Hunger“.

Die aktuelle Edition hat die Reihenfolge der Tracks geändert. Sie enthält ein fettes bebildertes Booklet mit den Lyrics.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Refresh the Demon 5:29
2Ultraparanoia 4:26
3Syn. Kill 1 4:28
4Awaken 0:59
5The Pastor of Disaster 4:34
6City of Ice 4:21
7A Man called Nothing 6:59
8Innocent Eyes 4:55
9Voices and Victims 4:18
10Anything for Money 3:37
11Hunger 5:19

Besetzung

Jeff Waters (Git, B, Voc)
Randy Black (Dr)

Gast:
Dave Davis (Soli <2,5,6,10>)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger