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Reviews

Enemy within

The final Suffering


Info

Musikrichtung: Thrash Metal

VÖ: 09/2024

(Enemy within)

Gesamtspielzeit: 44:50

Internet:

http://www.enemy-within.de

Wer The final Suffering ohne jede Vorinformation in den CD-Player schiebt, ist gute zwei Minuten lang der Meinung ein perfekt zum CD-Titel passendes lupenreines Doom-Album in den Händen zu halten. Dann aber lassen die Krefeld/Duisburger die Hosen fallen und die Thrash-Keule kreisen – und zwar für fast die gesamte Dreiviertelstunde.

Deutlichste Ausnahme ist das völlig unmetallische Piano-Zwischenspiel „Disquietude“. „The beating Heart of War” zeichnet sich für überdurchschnittlich viel Melodiegefühl im Hintergrund aus. Die Doom-Fäden werden vor allem von „Never again“ und dem schleppenden Auftakt von „Prey's Anatomy“ dezent weiter gesponnen.

Ansonsten wird eine Thrash-Granate nach der anderen gezündet. Sehr bissig ist „Without Light“. Das wild schrubbende „Unmarked Graves” lässt sehr deutlich zwei Schreihälse erkennen.

Wenn es der Band in Zukunft gelingen sollte, den einzelnen Stücken noch etwas mehr Identität zu verpassen, steht uns hier noch was Großes bevor.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Doomed Youth 4:27
2No vital Signs 3:07
3The final Suffering 3:24
4Never again 3:54
5The beating Heart of War 3:54
6Prey's Anatomy 4:20
7Unmarked Graves 3:04
8Acrotic 4:58
9Disquietude 2:41
10Thousand Mile Stare 3:02
11Faithless Creation 3:33
12Without Light 2:51
13Into Nothingness 1:34

Besetzung

Öttes
Tobi
Cliff
Thomas
Jenz
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger