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Horizon
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Info
Musikrichtung:
Modern Thrash Metal
VÖ: 27.06.2025 (Lucky Bob) Gesamtspielzeit: 54:30 Internet: http://www.broken-fate.ch/de/News.2.html https://www.luckybob.de/ https://www.brooke-lynn-promotion.de/ |

"Modern Thrash Metal", so las ich, soll das Genre sein, in dem sich die 2007 in Zürich gegründete Band Broken Fate bewegt. Tobias John Bänteli und Alessandro De Cicco waren die Gründungsinitiatoren, die beiden Einzigen, die noch von dieser Urbesetzung übrig sind.
2012 erschien eine erste EP, der ein komplettes Album drei Jahre später folgte, das war "The Bridge Between". Mit Horizon liegt nun der vierte Longplayer vor. Mit dem Auftaktsong "Stolen Art" wird sogleich die "satte Dröhnung" verbreitet inklusive der typischen "Growls". Aber nach gut zweieinhalb Minuten gibt es doch eine kleine Atempause mit einem sehr melodischen Anteil, der in klassische Rockgefilde gleitet, inklusive des Gitarrensolos. Doch bald donnert es weiter.
Jedoch darf man die Band und ihren Sound nicht unbedingt festnageln, denn im Laufe der Spielzeit zeigen sich auch andere Spielarten, wie sie auch heißen mögen, neben dem soeben genannten klassischen Hard Rock oder dem klassischen Heavy Metal gibt es ja wohl, so ließ ich mich belehren, solche Spielarten wie Metalcore oder Nu Metal oder Alternative Rock.
Wie auch immer, eines ist glaskar und nicht von der Hand zu weisen, das ist die durchgehende Energie, meist auf hohem Level, mitunter wird man durch eine Ballade wie "Blue Horizon" unterbrochen. Hat die Band, soweit ich es beurteilen kann, doch einen relativ eigenen Sound entwickelt, aber gelegentlich scheint man sich an bekannten Sounds und Bands zu orientieren, hierzu verweise ich auf "Majority", dass, wie ich meine, ein wenig in Richtung Metallica schlendert, aber auch "Light In My Shadow" sehe ich ein wenig in diese Richtung tendieren.
Doch letztlich allen Songs gemein sind die harten Gitarrenriffs, das pumpende und donnernde Schlagzeug und relativ griffige Melodien sowie der sehr druckvolle Gesang als Markenzeichen. Letztlich stellt das Ergebnis einen hohen Unterhaltungsfaktor dar, auch Nicht-Liebhaber dieses Genres sollten das nicht abstreiten können. Auf jeden Fall dürften Fans hoch zufrieden sein! Und wenn es dann dermaßen heavy abgeht wie mit "No More Heroes", dann dürften die Herzen schneller schlagen und die Sinne jubilieren, hier dürfte wohl Niemand mehr sitzen bleiben und wer immer noch eine Haarmähne besitzt, wird sie bis zum Schwindelstatus schütteln müssen. Geht echt wahnsinnig ab!
Im Übrigen sind alle Texte im Booklet abgedruckt, also Mitsingpflicht ist angesagt! Nein, bis auf "Different", denn das ist ein Instrumental. Gitarrist Yannick ist allein verantwortlich für die Komposition, kann sich also entsprechend frei austoben, und das nutzt er auch zum Teil, denn im Mittelteil präsentiert er ein schönes harmonisches Solo, das er gern hätte ausbauen können, und ich denke, in dieser Hinsicht sollte man dem Musiker in Zukunft noch ein wenig mehr Platz einräumen zur Gestaltung!

Trackliste
2 Another World (4:56)
3 All The Reason (3:54)
4 Majority (5:45)
5 Taken Rights (4:51)
6 Blue Horizon (4:44)
7 No More Heroes (4:17)
8 That’s A Hard Way (1:52)
9 Different (5:23)
10 Forgotten Faces (5:00)
11 No Mercy (4:02)
12 Light In The Shadow (4:59)
Besetzung
Alessandro De Cicco (drums)
Yannick Staub (lead guitar)
Patrick von Gunten (bass, backing vocals)
So bewerten wir:
| 00 bis 05 | Nicht empfehlenswert |
| 06 bis 10 | Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert |
| 11 bis 15 | (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert |
| 16 bis 18 | Sehr empfehlenswert |
| 19 bis 20 | Überflieger |

