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Reviews

Erika Spencer

Go


Info

Musikrichtung: Songwriter

VÖ: 15.03.2024

(Erika Spencer)

Gesamtspielzeit: 42:54

Internet:

http://www.erikaspencermusic.com

Es wäre zu kurz gegriffen Erika Spencer vollständig auf das Songwiter-Genre zu reduzieren. Dazu greift sie zu oft darüber hinaus, fängt leicht an zu rocken, swingt, jazzt oder gibt sich burlesk.

Wie so häufig, steht der stärkste Song am Anfang. Spencer stellt sich auf der einen Seite mit der kraftvollsten Seite ihrer Stimme vor; zum anderen gibt sie sich mit dem Piano, Chrigel Bosshard mit den Percussion so vertrackt, das „Go“ fast in den Bereich des Progressiv-Rock hinein geht und stellenweise an die hannöverschen Progger Cryptex erinnert. Ein starker Auftritt, der im Blick auf das gesamte Album aber eher ein Potenzial erkennbar macht.

Dort geht es mit zwei Stücke weiter, die eher die Filler repräsentieren, die etwa 50% des Materials ausmachen. Da plätschert es nett vor sich hin, ist aber teilweise fade („Fade“) oder zu lang für die vorhandene Substanz („A Glimpse of the Infinite“).

Im Weiteren gefallen vor allem das flott angelegte, burleske „Silly“, das kräftige „A Game to be played“ mit seinem starken Refrain, das nach Bar-Piano klingende, nett verspielte „The Werstle“ und das leicht swingende „You‘d do the Same for me“.

Ein interessanter Auftritt, der Potenzial hat sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln!



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Go 3:17
2A Glimpse of the Infinite 5:16
3Fade 4:00
4You'd do the Same for me 5:16
5Silly 3:14
6You at all 4:59
7A Game to be played 3:43
8Come Child 4:15
9You are 5:18
10The Wrestle 3:36

Besetzung

Erika Spencer (Voc, Keys)
Patrick Sommer (B)
Chrigel Bosshard (Dr)
Adrian Bissegger (Git)

Gäste:
Joachim Frey (E-Git <4>)
Raphael Kalt (Trompete <4>)
Micko Damnjanovski (Tuba <5>)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger