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Reviews

Yellow Umbrella

The yellow Album


Info

Musikrichtung: Ska / Reggae

VÖ: 26.01.2024

(Rain / Pork Pie / Broken Silence)

Gesamtspielzeit: 32:31

Internet:

http://www.yellowumbrella.de

Am 26. Januar sind zwei neue Alben von Yellow Umbrella erschienen - The yellow Album und The black Album.

Ganz neu ist die Idee zwei Alben auf einen Schlag herauszubringen nicht. Guns’n’Roses und die Böhsen Onkelz haben es z.B. vorgemacht. Nun also auch die gelben Schirme, die das Schwarz / Weiß der Onkelz in ein Yellow / Black verwandelt haben. Während die Amerikaner und die Frankfurter allerdings so viel Material geliefert haben, dass das nicht auf einen Silberling gepasst hätte, verabschieden sich die Dresdner im Fall Gelb bereits nach einer guten halben Stunde; mit Schwarz erreichen sie die 30-Minuten-Marke nicht einmal. Der Split muss also andere Gründe haben. Noch kenne ich sie nicht.

Denn wie es so meine Art ist, verarzte ich die beiden Alben nicht auf ein Mal, sondern widme beiden Alben eine eigene Review. Und – auch das so eine Macke von mir – um dem gelben Album, das laut Bestellnummer (01945) vor dem schwarzen (01946) kommt, in seiner Eigenständigkeit gerecht zu werden, habe ich mir das schwarze noch nicht angehört. Die Review zu ihm bekommt ihr im kommenden Monat.

Eine Möglichkeit der Differenz könnte darin bestehen, dass The black Album eine recht raue, eventuell tendenziell aggressive Angelegenheit ist. Das ist im Ska ja durchaus denkbar. Und solche Töne fehlen auf dem sonnigen(!) gelben Album völlig.

Sanft, smooth, entspannt sind Adjektive, die The yellow Album gut beschreiben. Der Ska wird hier in deutlicher Nähe zum Reggae – und eben nicht zum Rock, Punk oder Hardcore – inszeniert.

Unterschiedliche Akzente werden gesetzt. „The Day that you’ll come back“ erfreut mit einer geilen Vintage Orgel. Bei „Julie” singt das Saxophon. „Love pon di Road” klingt fast als wäre nicht Longfingah, sondern Dr. Ring Ding mit an Bord. „The Melody” hat ein recht karibisches Flair.

Jedes Stück für sich gesehen hat keinen Tadel verdient. Es fehlen aber die Highlights, die auf Dauer im Ohr bleiben. Mal sehen, was die Schwarze liefert.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Keep that Love 3:46
2Love pon di Road (feat. Longfingah) 3:11
3Jeff, we want your Money 3:37
4Julie 3:03
5So long 4:29
6The Day that you'll come back 3:37
7Tribulation (feat. Longfingah) 3:25
8The Melody 3:17
9Yellow Card 4:08

Besetzung

Jens Strohschnieder (Voc, Keys)
Barnard Lanis (Sax)
Germi Rieß (Trompete, Back Voc)
Flo Naegeli (Git, Back Voc)
Gero Dumrath (Dr)
Jürgen Kalkschies (B)
Thomas Hellmich (Posaune)

Gäste:
Longfingah (Voc <2,7>)
Fritz Bayer (Git <1,2,5,6,7>)
Tim Ludwig (Back Voc <5,8>)
Andreas Wendland (Git <4>)
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So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger