····· Verlosung: Drei Mal zwei Tickets zur Record Release Party der Leipziger Metaller Factory of Art ····· Kurz nach seinem 80sten Geburtstag ist Maschine erneut auf #4 ····· Osterei - Luxus-Haydn auf Vinyl ····· Zwischen Grunge und Pop suchen Woo Syrah ihren Weg ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Sarpa

Mauta Tala


Info

Musikrichtung: Black / Death Metal

VÖ: 17.02.2023

(Sarpa)

Gesamtspielzeit: 26:17

Internet:

https://sarpa6.bandcamp.com

Sarpa ist das Ein-Mann Projekt von David Baxter, der auf dieser EP wie zuvor auf dem Sarpa-Debüt-Album Solivagus (2020) sämtliche Instrumente selbst eingespielt und „gesungen“ hat. Die EP besteht aus zwei Longtracks, die von einer ruhig instrumentierten Soundcollage mit schamanisch klingendem Gesang voneinander getrennt werden.

Baxter liebt anscheinend exotische Orte und Sprachen. Die Musik der EP soll von einem Aufenthalt in den Wüsten des amerikanischen Südwestens inspiriert sein. Der Titel Mauta Tala stammt aus dem antiken Sanskrit und bedeutet „Todes-Rhythmus“. Die zweite Hälfte des ersten Titels, „Tohu wa bohu“, ist hebräisch. Sie stammt aus dem zweiten Vers der ersten biblischen Schöpfungsgeschichte, wo es heißt: „Die Erde war wüst und leer - „Tohu wa bohu“.

Das Stück beginnt wie ein Bathory-Soundtrack mit Hufgeräuschen und Wiehern, bevor es sich in eine sich konstant steigernde Gitarren- und Schlagzeug-Raserei verwandelt, die kurz nach der Hälfte einmal kurz aussetzt, nach Hammerschlägen in einer Leichtmetallschmiede klingt, für zwei Sekunden völlig verstummt, um dann bis zum Ziel weiter zu rasen.

Die streckenweise an eine simplere Version früher Cradle of Filth erinnernde Raserei findet sich auch im zweiten Longtrack wieder, der durch häufigere Ruhephasen aber wesentlich abwechslungsreicher ist, so allerdings nicht die Intensität des ersten Tracks erreicht. Dazu passt das Baxters Gegrowle im zweiten Track wesentlich weniger aggressiv rüber kommt als im „Tohu wa bohu“.

Die Zweiteilung ist bewusst gewählt. Baxter wollte einen chaotischen und einen milderen Track einander gegenüberstellen, die Tag und Nacht, Sonne und Mond repräsentieren.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Arcane Rites - Tohu wa bohu11:45
2Necropoleis of the nebulous Deserts 2:24
3It looms12:08

Besetzung

David Baxter (Alle Instrumente, Voc)
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger