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Reviews

Maggie Bell

Live At The Rainbow 1974


Info

Musikrichtung: Rock/Soul-Fusion

VÖ: 24.06.2022

(Repertoire Records)

Gesamtspielzeit: 75:03

Internet:

http://www.maggiebell.co.uk/
https://www.repertoirerecords.com/
https://www.brooke-lynn-promotion.de/index.php

Maggie Bell, einst Sängerin der schottischen Band Stone The Crows, veröffentlichte 1974 ihr Debüt-Album Queen Of The Night .

Aus dem gleichen Jahr stammen diese Live-Aufnahmen, aufgenommen am 3.Oktober im Rainbow Theatre, London. Bereits früher wurden diese Songs veröffentlicht, nun, in der aktuellen Repertoire - Ausgabe, wurden sie klanglich noch poliert, erneut hervorragend gemastert von Eroc.

Zwölf Songs, von denen sich drei über eine längere Spielzeit ausdehnen, "The Ghetto" enthält zwei andere Titel, "Boogie Sandwich" und "Rock Me Baby", und erstreckt sich auf 9:48 Minuten. Das "Soul Medley" bringt es auf 10:56 Minuten, und enthält unter anderem "Hey Paula," "The Way You Look Tonight," "The Sheik of Araby," "Ain't Misbehavin'," und "Blueberry Hill." Doch mit 12:54 Minuten ist es der letzte Song, "Shout", der auch als Medley mit "Gospel Intro" und "Lay Down Your Soul For Jesus" zwei weitere Titel enthält.

Ansonsten finden wir eine bunte Mischung verschiedener Songs von Lennon/McCartney, Iain Sutherland, Brownie McGhee/Sonny Terry und anderen, die musikalisch aus ganz verschiedenen Richtungen stammen. Hier, auf Live At The Rainbow 1974, wurden sie Alle zu Maggie's Songs, denn sie und die guten Musiker schufen gemeinsam eine Reihe von rockenden Titeln mit einer souligen Ausstattung, so dass auch das sicher bekannte "Wishing Well" von Free eine andere Ausstrahlung bekam.

Berührend bluesig wird es mit dem Bluesklassiker "As The Years Go Passing By", mit einem kraftvollen Gitarrensolo von Brian Breeze. Von Maggie's zweiter Soloplatte stammt "Suicide Sal", groovy und funky, "I Saw Him Standing There" könnte in dieser Bearbeitung auch so von Ike & Tina Turner gesungen worden sein, voller Druck geht das ab. Das "Soul Medley" wirkt aus meiner Sicht ein wenig zerrissen und ist nicht unbedingt ein Renner, eigentlich ist es eine Duo-Darbietung, nur Pete Wingfield am Piano und Maggie als Sängerin. "The Ghetto" rockt und mit "Ailen Mochree" wird die Protagonistin ganz traditionell und besinnt sich auf ihre schottische Heimat, das ist ein Song, den sie in ihrer Kindheit bereits lernte.

Und zum Schluss dann "Shout" von den Isley Brothers. Und gar kräftig und mit rauer Stimme wird nun geshoutet, und eingebettet finden wir eine kleine Gospel-Show. Somit handelt es sich um eine gelungene und willkommene Wiederveröffentlichung, angereichert mit einem vierundzwanzigseitigem Booklet mit vielen Informationen zum Lesen, verantwortlich ist Chris Welch.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Coming On Strong
2 Wishing Well
3 As The Years Go Passing By
4 I Was In Chains
5 Suicide Sal
6 I Saw Him Standing There
7 The Preacher
8 Penicillin Blues
9 Soul Medley
10 The Ghetto
11 Aileem Mochree
12 Shout

Besetzung

Maggie Bell (vocals & tambourine)
Pete Wingfield (Wurlitzer, electric piano, piano, vocals)
Mo Foster (bass guitar)
Paul Francis (drums)
Briane Breeze (electric guitar

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger