····· Neues Solo-Album von David Gilmour im September ····· Evildead-Album wird mit einer ersten Single angekündigt ····· Alles ist =1 meinen Deep Purple auf ihrem kommenden Album ····· Sense of Fear, Heavy-Metal-Band aus Griechenland, veröffentlicht neue Single ····· Status Quo-Sommer-Tour in Deutschland ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Ballsqueezer

Unstoppable (Review-Serie, Folge 13)


Info

Musikrichtung: Metal

VÖ: 2016

(Ballsqueezer)

Gesamtspielzeit: 28:30

Internet:

http://www.ballsqueezer.net

Ballsqueezer-Review-Serie, Folge 13: Unstoppable

Mit 28 Minuten 30 war Unstoppable 2016 das bis zu diesem Zeitpunkt längste Album der Slowaken Ballsqueezer. Es sollte nicht das einzige im Jahr 2016 bleiben. Im nächsten Monat werden uns die Whiskey Tales, das siebte Album der Band, beschäftigen. Und dann wird es einen großen Sprung geben.

Denn mit der Review zu Into Nothingness, dem achten Album der Band, hatten wir vor über einem Jahr die Ballsqueezer-Review-Serie begonnen. Es folgten die Alben 9 bis 14, die somit schon besprochen sind.

Daher werden wir die Serie im Juli mit dem fünfzehnten Album fortsetzen, das bei Beginn der Serie noch gar nicht erschienen war.



Musikalisch braucht man in der 13. Folge dieser Review-Serie kaum noch etwas zu sagen. Die Slowaken bedienen das Speed-/ Thrash-Metal-Feld souverän, ohne ihm sonderliche Innovationen hinzuzufügen, sind mal etwas aggressiver, mal etwas melodischer. Traditionalisten werden das feiern.

Highlights sind die geile Speed-Metal-Nummer „Overzealous“ am Beginn des Albums, die im Text passenderweise den Anspruch erhebt, überdurchschnittlich zu sein, „Ain’t no One“, bei dem vor allem Schlagzeug und Gitarre eine, dem nihilistischen Tenor des Textes widersprechende Energie erzeugen, und der instrumentale Long(?)track „You are next“, der stark schreddernd ein grandioses Finale darstellt.

Damit wird das dann noch folgende „Lemmy“ ohne dementsprechend ausgezeichnet zu sein, zum Bonus-Track, der dem Motörhead-Mastermind überraschend akustisch die Referenz erweist.

Interessant hören sich heute zwei Songs an, die man auf Ereignisse beziehen kann, die 2016 noch in der Zukunft lagen. Liest man sich die (auf der Homepage einsehbaren) Lyrics von „Hellfire“ im Jahre 2022 durch, klingen sie wie eine Selbstbeschreibung der Ukraine. Dazu passt das Seufzen über die Vergänglichkeit des Lebens im vorausgehenden „Fuck it“.

Interessant, wie die Politik eine weitgehend unpolitische Band, wie Ballsqueezer, dann doch in den Dienst nehmen kann.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Overzealous 2:20
2Cheers 2:12
3Fuck it 4:01
4Hellfire 2:41
5Ain't no One 2:17
6Whirlwind 4:12
7Unstoppable 2:26
8You are next 5:04
9Lemmy 3:32
Zurück zum Review-Archiv
 


So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger