····· Silberfeier von Ohrenfeindt im Gruenspan konserviert serviert ····· Grafitti sei wie Punk aus der Spraydose kommentieren Gatuplan ihr neues Video ····· Peter Goalby, Ex-Sänger von Uriah Heep, veröffentlicht bislang nie erschienenes Soloalbum ····· Vorwiegend akustische Arrangements auf Live-Dokument der Fleet Foxes ····· Eine Reise durch die nordische Mythologie mit Hel’s Throne ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Benjamin Lew & Steven Brown

Douzième Journèe: Le Verbe, La Parure, L´amour (Made to Measure 15)


Info

Musikrichtung: Experimental Pop / Jazz / Elektronik

VÖ: 17.09.2021

(Cramned Discs / Indigo)

Gesamtspielzeit: 41:42

Internet:

https://www.discogs.com/de/Benjamin-Lew-Steven-Brown-Douzi%C3%A8me-Journ%C3%A9e-Le-Verbe-La-Parure-LAmour/release/1261983
http://www.stbrown.blogspot.com

Der kreative Kosmos rund um die Kultband Tuxedomoon ist schier unendlich. In verschiedensten Konstellationen innerhalb der Band, solistisch untereinander aber auch mit anderen Künstlern, in anderen Bands und so weiter schufen die Musiker der Band einen unglaublich großen, aber auch vielfältigen musikalischen Backkatalog. Einer dieser Zusammenarbeiten ist die zwischen Steven Brown und Benjamin Lew. Sie erschufen zusammen bisher sieben Alben, das erste von 1982 und das letzte aus dem Jahr 2019.

Das erste, Douzième Journèe: Le Verbe, La Parure, L´amour, wird nun in der „Made to Measure“-Serie (Nummer 15) als CD und LP widerveröffentlicht.

Für sein Entstehungsjahr ist dieses Album schon ein elektronisches Meisterwerk zwischen Dark-Ambient, Jazz und Improvisationsmusik. Die neun Stücke basieren nahezu durchgängig auf dunklen, ambienten elektronischen Klängen über und unter deren Oberfläche eine Menge passiert. Die Blasinstrumente, aber auch alle anderen Instrumente, weben sich tief in den Sound des Albums ein und tragen den Hörer durch einen dunklen, mit unter bedrohlich wirkenden aber auch anziehenden Sog der Klänge.

Vergleiche fallen mir wenig ein, schon gar nicht aus der damaligen Zeit. Die dunklen elektronischen Klangwellen erinnern mich ein wenig an Ulver, die dann wieder auftauchenden Stücke, die mehr Jazz und dementsprechend mehr Blasinstrumente einsetzen, erinnern ein wenig an die Legendary Pink Dots. Insgesamt war und ist dieses Album aber so eigenständig und außergewöhnlich, dass man die Vergleiche sein lassen sollte.

Ein kleines Meisterwerk des frühen, dunklen Ambient – Elektronik mit Jazz und Waveeinflüssen.



Wolfgang Kabsch

Trackliste

1Bamako Ou Ailleurs4:15
2Passage1:40
3De L'Autre Côté Du Fleuve4:05
4L'Ile, L'Hôtel3:30
5Aveugle, Depuis5:15
6Elle S'Avança3:40
7Dans Les Jardins7:37
8Les Autres, Tous7:10
9Il, Les Quitta À L'Aube4:30

Besetzung

Engineer. Gilles Martin
Layout. Claude Stassart
Percussion, Bass Clarinet. Marc Hollander
Producer: Benjamin Lew, Gilles Martin, Marc Hollander, Steven Brown
Saxophone, Organ [Piano]: Steven Brown
Synthesizer [Analog], Electronic Drums, Tape: Benjamin Lew

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger