····· Silberfeier von Ohrenfeindt im Gruenspan konserviert serviert ····· Grafitti sei wie Punk aus der Spraydose kommentieren Gatuplan ihr neues Video ····· Peter Goalby, Ex-Sänger von Uriah Heep, veröffentlicht bislang nie erschienenes Soloalbum ····· Vorwiegend akustische Arrangements auf Live-Dokument der Fleet Foxes ····· Eine Reise durch die nordische Mythologie mit Hel’s Throne ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Styx

Crash of the Crown


Info

Musikrichtung: AOR

VÖ: 18.06.2021

(Universal)

Gesamtspielzeit: 43:11

Internet:

http://www.styxworld.com

Wenn ich die Details weglassen würde, könnte ich hier eigentlich noch einmal die Review zu dem 2017er Album The Mission einstellen.

Styx liefern ein AOR-Album ab, das stilistisch vor allen an die „europäischen“ Jahre der Band anknüpft, also die Trias Cornerstone, Paradise Theater und Mr. Roboto, ihre stärkste Phase. Nur mit diesen Alben kamen sie in Deutschland und England in die Charts. Und auch in Amerika, wo sie häufiger in den Charts waren, waren es ihre bestplatzierten Alben.

Qualitativ liegen aber Welten zwischen diesen Alben und Crash of the Crown. Die Krone ist wirklich massiv abgestürzt.

Relatives Highlight ist die schwungvoll melodische Ballade „Our wonderful Lives“, das ganz entfernt an „Boat on the River” anknüpft. Die Mandoline wird hier von Steve Patricks Trompete ersetzt.

Es folgt der kraftvoll bluesige Titelsong, bei dem der Gesang an Queen denken lässt. Platz 3 teilen sich „Save us from ourselves“, das zumindest den Versuch eines dramatischen Aufbaus macht, und das am stärksten rockende, in Richtung The Who gehende „Another Farewell“.

Daraus eine EP gebastelt, ginge ganz okay, auch wenn nicht alles so dünn ist, wie der blasse AOR-Pop „A Monster“ oder das nach Kitsch-Alarm schreiende „Common Ground“.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1The Fight of our Lives 1:54
2A Monster 3:28
3Reveries 3:03
4Hold back the Darkness 3:59
5Save us from Ourselves 3:03
6Crash of the Crown 3:46
7Our wonderful Lives 3:07
8Common Ground 4:00
9Sound the Alarm 3:25
10Long live the King 2:34
11Lost at Sea 0:38
12Coming out of the other Side 3:48
13To those 3:01
14Another Farewell 0:27
15Stream 2:57

Besetzung

Tommy Shaw (Git, Mandoline, Banjo, Voc)
James Young (E-Git, Voc)
Chuck Panozzo (B)
Todd Sucherman (Dr, Perc)
Lawrence Gowan (Keys, Voc)
Ricky Phillips (B)
Will Evankovich (Git, Mandoline, Synth, Perc, Voc)

Gäste:
Michael Bahan (Tablas <12>)
Steve Patrick (Trompete <7>)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger