····· Der 1979er No Nukes-Auftritt von Bruce Springsteen wird als Audio- und Video-Version veröffentlicht ····· The Doobie Brothers kündigen an: Liberté erscheint am 1.Oktober 2021. ····· Ein Box-Set dokumentiert zum 50. Bandjubiläum die Live-Shows von Emerson Lake & Palmer ····· Ein Jaguar von Jürgen Pleinetti soll Flutopfern helfen ····· Alice Cooper will seine Detroit Stories live in Deutschland “erzählen“ ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Shadow Gallery

Carved in Stone


Info

Musikrichtung: Prog Metal

VÖ: 11.07.1995

(Magna Carta / Roadrunner)

Gesamtspielzeit: 71:06

Da das selbstbetitelte Debüt eine Veröffentlichung eines Demos nach Vertragsabschluss mit Magna Carta war, könnte man das erst drei Jahre später erschienene Carved in Stone auch als das eigentliche Debüt von Shadow Gallery beschreiben, zumal auf ihm auch erstmals Gitarrist und Keyboarder Gary Wehrkamp erscheint, der den Sound der Band seitdem deutlich prägt.

Carved in Stone gehörte Mitte der 90er gemeinsam mit Alben u.a. von Dream Theater, Symphony X und Vanden Plas zu den Veröffentlichungen, die das definierten, was als Prog Metal in die Musik-Geschichte eingehen sollte.

Das Album enthält neben dem gut 20-minütigen Longtrack „Ghostship“, der die zweite Hälfte des Albums bildet und für viele als das Opus magnum der Band gilt, sechs Tracks, die von kurzen Instrumentals, die bis auf das Piano-Stück „Celtic Princess“ keine Titel haben, miteinander verbunden sind.

Damit folgen die Amerikaner einer im progressiven Bereich nicht selten Struktur, die einen anspruchsvollen Longtrack von zugänglicheren kürzeren Stücken begleiten lässt, die sich ggf. sogar als Singles anbieten.

Im Fall von Carved in Stone sind das vor allem zwei Titel. Der melodische Prog-Hit „Crystalline Dream” überzeugt mit einem gefühlvollen Gitarrensolo und überragendem Gesang. Vor allem aber ist er ein Ohrwurm, den man so schnell nicht wieder los wird. Das ist bei der hochemotionalen Ballade „Don't ever cry, just remember” nicht anders.

„Deeper than Life“ nähert sich mit dem gefühlvollen Wechsel von Gitarren- und Synthesizer-Soli deutlich Dream Theater an. Das eröffnende „CliffHanger“ glänzt als mit ausführlichen Gitarrensoli verzierter Power-Prog-Hard-Rock.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1 CliffHanger (8:42)
2 (0:41)
3 Crystalline Dream (5:44)
4 (0:44)
5 Don't ever cry, just remember (6:29)
6 (1:03)
7 Warcry (6:00)
8 Celtic Princess (2:05)
9 Deeper than Life (4:33)
10 (0:16)
11 Alaska (5:19)
12 (0:18)

Ghostship (21:56)
13 The Gathering the Night before (2:43)
14 Voyage (1:38)
15 Dead Calm (2:33)
16 Approaching Storm (2:24)
17 Storm (5:38)
18 Enchantment (3:58)
19 Legend (2:55)
20 (7:24)

Besetzung

Brendt Allman (Git, Voc)
Carl Cadden-James (B, Voc, Flöte)
Mike Baker (Lead Voc)
Gary Wehrkamp (Keys, Git, Voc)
Chris Ingles (Keys)
Kevin Soffera (Dr)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger