····· Die US-Ikonen Styx melden sich mit neuem Album zurück  ····· Die Augsburger Hard Rocker Full Device stehen jetzt bei Boersma-Records unter Vertrag ····· Asia feiern ihre Reunion im Jahre 2006 mit einer 5-CD-Box ····· Grave Digger-Projekt Hellryder zeigt Behind-the-Secenes-Video ····· Erneut wird ein Mindpatrol-Album von einem kompletten SF-Roman begleitet ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Israel Nash

Topaz


Info

Musikrichtung: Indie Folk Pop-Rock

VÖ: 12.03.2021

(Loose Music)

Gesamtspielzeit: 44:48

Internet:

http://www.israelnash.com/
http://oktoberpromotion.com/
https://www.roughtrade.com/gb/label/loose-music

Israel Nash Gripka, seit 2013 kurz Israel Nash, Jahrgang 1981, stammt aus Missouri und ist ein Indie-Rock-Musiker. 2009 erschien sein Debüt-Album, und mit Topaz nun der sechste Longplayer.

Bemerkte ich zum Vorgänger, "Lifted", das sich die Musik oft watteweich verpackt anfühlte, mit Anleihen bei den Beach Boys, den Fleet Foxes und The Band, jedenfalls zumeist in den Sechzigern und Siebzigern stilistisch angesiedelt, so scheint sich zunächst grundlegend nicht viel geändert zu haben. Ein gewisser "Wall Of Sound", mit verhallten Klängen und üppiger Bandbreite, macht sich gleich beim Opener breit, der auch noch mit Bläsersätzen aufgefüllt ist.

Vorab hatte Nash bereits fünf Songs dieser Platte als EP vorausgeschickt, nur um nun mit fünf weiteren Songs aufzufüllen. Indie-Rock als Genre ist nicht unbedingt allein ausreichend für diese neue Produktion, recht viel Pop, mithin - Indie-Pop flirrt durch den Raum, teils erneut so dahintreibend, wie nicht von dieser Welt, ein entrückter Sound mit psychedelischer Ausrichtung, stimmungsmäßig mit Pink-Floyd'schen Anteilen versehen.

Doch auch dringt hin und wieder ein Hauch von Blue-Eyed Soul durch, bei Songs wie "Down In The Country" oder bei "Stay" ganz besonders, hier könnte aus dem Hintergrund gut und gerne plötzlich Isaac Hayes rappen. Ansonsten geht oft eine recht schwermütige Atmosphäre einher und träge Momente durchziehen den einen oder anderen Song. Gleichzeitig geht auch eine gewisse Ruhe von einigen Titeln aus, so ist "Howling Wind" recht entspannend, und wenn man im sicheren Trockenen sitzt, dann fühlt sich der heulende Wind, der eingeblendet wird, gar recht gemütlich an.

Letztlich gefiel mir aber "Lifted" besser, es wirkte enthusiastischer, treibender und auch fröhlicher im Verhältnis.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Dividing Lines
2 Closer
3 Down In The Country
4 Southern Coasts
5 Stay
6 Canyonheart
7 Indiana
8 Howling Wind
9 Sutherland Springs
10 Pressure

Besetzung

Israel Nash (vocals, guitar)
Rest nicht bekannt

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger