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Reviews

Joan Osborne

Trouble And Strife


Info

Musikrichtung: Blue Eyed Soul/Rock-Fusion

VÖ: 18.09.2020

(Thirty Tigers)

Gesamtspielzeit: 43:23

Internet:

https://www.joanosborne.com/
http://oktoberpromotion.com/de
https://www.thirtytigers.com/

Die Amerikanerin Joan Osborne, Jahrgang 1962, ist musikalisch bereits vielseitig unterwegs gewesen, Rock, Pop, Country, Rhythm & Blues und Blues. Mit ihrem Debütalbum "Relish" startete sie 1995 den Veröffentlichungsreigen.

Nach sechsjähriger Pause erscheint nun die neue Platte Trouble And Strife, auf dem von ihr 1991 gegründeten Label Womanly Hips Records. Zehn neue Songs erwarten uns, und die Beschäftigung mit den verschiedenen Musikstilen hat Spuren hinterlassen und den Ausdruck dieses Albums geprägt. So bestimmen vordergründig eine Stimmung aus dem Umfeld Rock gemeinsam mit diesem Groove aus dem Soul-Bereich die Gestaltung der Musik. Dadurch wirkt es recht druckvoll und soulig gleichzeitig, "Blue Eyed Soul", wohlgemerkt.

Mit sicherer, gestalterischer Stimme intoniert Joan Osborne ihre Botschaften elegant und nimmt die Spielweise der Band ganz locker auf, so dass eine große Verbundenheit zwischen Musik und Gesang besteht. Mitunter weist sie eine gewisse Ähnlichkeit in der Ausgestaltung einzelner Songs mit Stücken der Staple Singers auf, besonders "What's That You Say" ist hier zu nennen.

"Hands Off" rockt dann wieder verstärkt, ebenso wie der Titelsong energisch vorantreibt. Dazwischen schiebt sich dann auch einmal eine Ballade wie "Whole Wide World", auch gesanglich überzeugend mit der zurückgenommen Art und gefühlvollen Ausgestaltung. Ein wenig Roots Rock atmet "Boy Dontcha Know", aber auch hier federt der Rhythmus elegant und erteilt dem Song diesen verführerischen Groove. Trocken rockt "That Was A Lie", riffbetont, wie es sich gehört, und nach "Panama" entführt uns die Protagonistin mit einem ganz coolen Song, der mich an diesen tollen Südstaaten-Groove, gekoppelt mit der Musik aus New Orleans und dem Sound der Swamps erinnert, mystisch und geheimnisvoll, vielleicht noch ein bisschen Voodoo? Jedenfalls ist dieser Song ein Höhepunkt, eine vollends gelungene Abrundung eines sehr guten Albums, hier noch mit einem sehr interessanten Gitarrensolo obendrein!



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Take It Any Way I Can Get It (4:06)
2 What's That You Say (4:23)
3 Hands Off (4:20)
4 Never Get Tired (Of Loving You) (5:04)
5 Trouble and Strife (4:05)
6 Whole Wide World (5:03)
7 Meat and Potatoes (4:02)
8 Boy Dontcha Know (4:21)
9 That Was a Lie (3:40)
10 Panama (4:15)

Besetzung

Joan Osborne (vocals)
Rest unbekannt

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger