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Reviews

Scope

II


Info

Musikrichtung: Jazz-Rock / Fusion / Krautrock

VÖ: 03.07.2020 (1975)

(Sireena / Broken Silence)

Gesamtspielzeit: 43:40

Scope haben sich auf ihrem zweiten Album gegenüber dem Debüt deutlich steigern können. Oft erinnert das Album eher an rhythmischere Titel von Ruphus, als an ihr erstes Album.

Ein Grund dafür könnte sein, dass Erik Raayman, der bislang für den Bass, den Flügel und Percussions zuständig war, gegangen ist. Ersetzt wurde er durch Rob Franken, der sich ganz auf die Keyboards konzentriert, während Bandkopf Rik Elings den Bass übernommen hat.

Das Album startet mit einer munteren Jazz-Rock-Nummer mit verspielter Solo-Gitarre und einem Flötensolo vom Chef. „Frisky Frog Funk“ setzt mit härteren Gitarren, vor allem aber mit perlenden Keyboards und Experimenten auf den Synthies nach – und erzeugt dabei eine tolle Stimmung.

Der „Shuttle Service“ kommt virtuos, „Big Ferro“ liefert die ruhigeren Momente, aber auch hier experimentiert Rob Franken mit dem damals ja noch ziemlich neuen Synthesizer. Klasse! – genau wie das von dem tollen Fusion-Rhythmus lebende „Shuffle Funk Dog“.

Nach einem eigens indizierten Intro galoppiert „The Zebra“ mit wilden Gitarren über ein Bass-Fundament und wieder experimentieren die Synths. Klasse!



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Tamotua 4:14
2Frisky Frog Funk 5:44
3Shuttle Service 7:54
4Ant-Arctica 6:33
5Big Ferro 4:38
6High Checker 2:58
7Shuffle Funk Dog 5:20
8The Zebra #I 1:59
9The Zebra #II 4:04

Besetzung

Rik Elings (B, Keys, Flöte)
Rob Franken (Keys)
Rens Nieuwland (Git)
Henk Zomer (Dr)


Gast:
Jochen Petersen (Sax <3,5>)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger