····· Das neue Eric Fish and Friends-Album Gezeiten erscheint am 21. August  ····· Im Januar greift Michael Schenker mit neuem MSG Album bis in frühe Scorpions-Tage zurück ····· Cicrus-freier Thrash kommt von Höwler ····· Der Sampler Schlofzëmmerbléck bietet einen Überblick über Luxemburgs Musik-Szene ····· Limitierte T-Shirts sollen der Road Crew von Uriah Heep unter die Arme greifen ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Ruphus

Flying Colours


Info

Musikrichtung: Rock

VÖ: 07.08.2020 (1978)

(Karisma)

Gesamtspielzeit: 37:15

Ruphus-Re-Releases Teil 5: Flying Colors


Flying Colors ist wieder mal eine Scheibe, die in mir den Wunsch weckt, entweder die Bepunktung des Vorgängers Inner Voice rückgängig machen zu können, oder aber unsere Punkteskala nach oben zu erweiteren. Machen wir beides nicht. Denn Inner Voice ist eine Scheibe, die ihre 20 Punkte völlig verdient hat, auch wenn es den norwegischen Deutschen gelungen ist, sich mit Flying Colors noch einmal deutlich zu steigern.

Auf dem 78er Album befindet sich jeder einzelne Track mindestens in der 17 Punkte Region. Der geniale Groove von„Foodlover's Diet" liefert mit seinem fettem Bass einen gigantischen Einstieg, der von der überragenden Stimme Sylvi Lillegards noch einmal auf ein höheres Niveau gehoben wird.

„Frysia“ beweist dann, dass Ruphus diese Stimme nicht einmal nötig haben, denn bei diesem Instrumental „singt“ Kjell Larsens Gitarren. „Early Riser“ rockt dann wieder stärker los. Gitarre, erneut Asle Nilsens Bass und Sylvi dieses Mal mit besonders hoher klarer Stimme schlagen in ihren Bann und räumen den Platz für den Titelsong.

Mit ihm beginnt der ruhige Teil des Albums, der nur noch einmal von dem lebendigen „Joy“ mit seinen knackigen Vocals, die ohne jeden Bombast zum Himmel hochhymnisch werden, unterbrochen wird. Bei dem verträumten Gänsehaut-Stück „Flying Colors“ ist Jan Simonsen mit seinen Tasten besonders präsent. Er dürfte es auch sein, der die „Violine“ zu „The Rivulet“, dem sanftesten Stück des Albums, beisteuert.

Bleibt noch der längste Track, der das Album abschließt, eine sehr ruhige Nummer mit viel akustischer Gitarre und einem Gesang wie auf Zehenspitzen begleitet von perlenden Orgelklängen.

Ein geniales Highlight!!!!



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Foodlover's Diet 3:59
2Frysja 4:09
3Early Riser 4:13
4Flying Colours 6:19
5The Rivulet 4:39
6Joy 4:23
7Moody Moments 9:33

Besetzung

Kjell Larsen (Git)
Asle Nilsen (B)
Sylvi Lillegaard (Voc)
Thor Bendiksen (Dr)
Jan Simonsen (Keys)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger